Daniel Küblböcks reiche Adoptivmutter: Wer ist Kerstin Elisabeth Kaiser?

Daniel Küblböck mit seiner Adoptivmama Kerstin Elisabeth Kaiser
Daniel Küblböck mit seiner Adoptivmama Kerstin Elisabeth Kaiser
© Instagram / Daniel Kaiser-Küblböck

15. September 2018 - 11:42 Uhr

Daniel Küblböck soll in Begleitung seiner Adoptivmutter gereist sein

Sie könnte das Drama um den noch immer vermissten Daniel Küblböck (33) hautnah miterlebt haben. Der einstige "DSDS"-Star, der am 9. September vor der Küste Kanadas von Bord eines Kreuzfahrtschiffes in den kalten Atlantik gesprungen ist, war in den letzten Stunden vor dem Unglück offenbar in Begleitung seiner "Ersatzmama". Aber wer ist die Frau, die angeblich bis zuletzt an seiner Seite war und wie dramatisch war seine Familiengeschichte wirklich?

Daniel trägt offiziell den Doppelnamen Kaiser-Küblböck

Daniel Küblböck soll seine wohl letzte Reise gemeinsam mit Kerstin Elisabeth Kaiser angetreten haben. Schon vor einigen Jahren überraschte der Musiker mit der Nachricht, dass er 2011 von der wohlhabenden Dame adoptiert wurde. Seither trägt er offiziell den Doppelnamen Kaiser-Küblböck. "Ja, sie wollte das genauso wie ich. Sie hat mein Herz berührt, ich ihres. Wir sind seelenverwandt", schwärmte er Anfang 2013 im Gespräch mit "Bunte". Wie Daniels leiblicher Vater Günther Küblböck wenig später der "Bild" verriet, hätten sich die zwei in Spanien kennengelernt. Die Frau sei alleinstehend und mittlerweile um die 75 Jahre alt.

Mit seiner leiblichen Mutter gab es extreme Probleme

Doch warum ließ sich Daniel adoptieren, obwohl sich seine Eltern bester Gesundheit erfreuen? Seine Biografie "Ich lebe meine Töne", die 2003 veröffentlicht wurde, könnte Antworten geben. In dem Buch berichtet der 33-Jährige über seine dramatischen Familienverhältnisse. Nach der Scheidung seiner Eltern sei er größtenteils bei seiner Mutter Bianca aufgewachsen, die ständig Männerbesuch empfangen und getrunken habe und sogar handgreiflich geworden sein soll. An einer besonders erschreckenden Stelle heißt es: "Ich springe auf mein Bett. Ich will ihr ausweichen, aber wohin? Sie legt die Finger um meinen Hals. Beginnt mich zu schütteln und zu würgen. Mama schreit: Du bist nicht mein Kind! Du sollst nicht mein Kind sein! Du bist nichts und du wirst auch nichts werden."

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Daniels Bruder starb Anfang 2013

Wie in der Biografie zu lesen ist, soll Daniel auch von seinem Bruder Michael gequält und geschlagen worden sein. Das Verhältnis der beiden Geschwister sei darüber hinaus stark zerrüttet gewesen. Anfang 2013 dann der Schock: In einer Wohnung in Berlin-Schöneberg wurde Michaels Leiche gefunden, wie unter anderem der "Berliner Kurier" berichtete. Man geht davon aus, dass eine Heroin-Überdosis zum Tod geführt hat. Daniel zeigte sich von dem Tod damals ziemlich betroffen: "Ich bin traurig über den Tod meines Bruders. Ich habe so sehr gehofft, dass er auf die Beine kommt. [...] Ich wünsche ihm, bei Gott im Himmel, seinen ewigen Frieden", erklärte er damals der Boulevardzeitung.

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