Jugendliche war tagelang verschwundenPolizei findet vermisste Jugendliche: Diplomaten-Tochter Alika (15) wieder da

Ihr Vater selbst ist es, der die erlösende Nachricht auf Twitter verkündet: „Alika wurde gerade von der Polizei gefunden. Mehr später“, schreibt der deutsche Diplomat des Auswärtigen Amtes. Seiner Tochter gehe es „den Umständen ok“. Die Polizei hatte die 15-Jährige nach Tagen der Suche gefunden, nachdem sie in Berlin verschwunden war.
In Berlin verschwunden: Wo war Diplomaten-Tochter Alika?
„Ein paar Gedanken am Tag danach, weil wir es zzt. nicht schaffen, auf die vielen Fragen und Anregungen näher einzugehen: Eure Mithilfe war Ursache des Erfolgs! Allergrößten Dank!“, schreibt Diplomat Andreas von Brandt in einem emotionalen Facebook-Post. „Alika geht es den Umständen entsprechend ok. Die Aufarbeitung wird sie und uns indes noch lange begleiten“, so Brandt weiter.
Alika hatte am 23. April gegen 17 Uhr ihr Zuhause verlassen und soll laut Polizei in Begleitung eines 28-jährigen Mannes gewesen sein. Die beiden waren zuletzt am 24. April 2023 gegen 23.40 Uhr in Berlin-Reinickendorf gesehen worden. Ihr Vater schrieb kurz nach ihrem Verschwinden auf Twitter, dass sich seine Tochter in „mindest psychischer Abhängigkeitskontrolle eines verurteilten Mehrfachtäters“ befindet, „der sie nach Polen verbracht hat“.
Tochter eines deutschen Diplomaten aus Berlin wieder da
Andreas von Brandt arbeitet als Head of Division - Directorate General for Stabilization im Auswärtigen Amt. Details, wo und wie die Polizei seine Tochter nach Tagen gefunden hat, blieben zunächst offen. „Unsere Tochter war bislang – trotz mancher Unterstellungen – noch niemals allein länger als bis 22h unterwegs gewesen“, schreibt er in seinem Facebook-Post. „Die vergangenen Tage waren ein großer Einschnitt in ihrem/unserem Leben. Absolute Kontrolle jeder Stunde des Tages kann es allerdings für Jugendliche auch nicht geben“, so Brandt weiter.
Der Vater bedankte sich nicht nur bei der Öffentlichkeit und dem Auswärtigem Amt für die Unterstützung, sondern auch bei der Polizei und dem Landeskriminalamt Berlin. „Der Aufwand war enorm“, schreibt er auf Facebook. „Er war allerdings auch gerechtfertigt, angesichts der spezifischen persönlichen Hintergründe der beiden Vermissten“. (sbl)