Vergewaltigungsprozess in Indien verzögert

15. Februar 2016 - 13:50 Uhr

Die Anwälte der mutmaßlichen Vergewaltiger einer 23-jährigen Inderin haben mehrere Anträge eingereicht und den Prozessbeginn somit verzögert. Der Anwalt V. K. Anand sagte nach der Anhörung, er strebe eine Untersuchung über die ärztliche Entscheidung an, die lebensgefährlich verletzte Frau in ein Krankenhaus nach Singapur zu verlegen.

Die Studentin, die am 16. Dezember in Neu Delhi in einem fahrenden Bus von mehreren Männern vergewaltigt und mit Eisenstangen gefoltert worden war, starb kurz nach ihrer Ankunft in der Spezialklinik. Die nächste Anhörung im Vorverfahren soll am Donnerstag sein. Erst danach kann das Verfahren an ein Schnellgericht übergeben werden.