Welfenprinz vor dem Landesgericht

Urteil gegen Skandal-Prinz Ernst August von Hannover gefällt

23. März 2021 - 20:12 Uhr

10 Monate Bewährung für Prinz Ernst August von Hannover

Am Dienstag (23. März) musste sich Prinz Ernst August von Hannover aufgrund von Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwerer Körperverletzung, gefährlicher Drohung, Sachbeschädigung und Nötigung vor dem Landesgericht Wels in Österreich verantworten. Der 67-Jährige, der während der Vorfälle unter Einfluss von Alkohol und Tabletten gestanden haben soll, plädierte während des Prozesses auf nicht schuldig. Das Landesgericht verurteilte ihn jedoch zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe mit der Auflage, dass er sich einer ambulanten, psychiatrischen Behandlung unterzieht. Wie der Prinz zur Urteilsverkündung erschien, das sehen Sie im Video.

Prinz Ernst August soll „gebrechlich und angeschlagen“ aufgetreten sein

Neben der zehnmonatigen Bewährungsstrafe ordnete die Richterin an, dass der 67-jährige Welfenprinz mindestens in den nächsten drei Jahren nicht an seinem bisherigen Wohnsitz, dem Jagdschloss Auerbach, leben darf.

RTL-Reporter Carsten Maier, der in Wels vor Ort war, beschreibt Prinz Ernst August von Hannover als "gebrechlich und angeschlagen". Man habe den Eindruck gehabt, dass er dem Prozess nur schwer hätte folgen können. Rund drei Stunden nach seiner Ankunft vor Gericht durfte sich der der Welfenprinz daher aus dem Gerichtsaal entfernen. Zur Urteilsverkündung erschien er dann aber wieder.

Im Video: So erlebten die RTL-Reporter den Welfenprinzen beim Prozessauftakt

Was wurde ihm vorgeworfen?

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