Bereits dritter Vorfall in einem Jahr

Siebenjährige stirbt nach Unfall in Wellenbad

toedlicher-unfall-im-spassbad-miramar-in-weinheim-maedchen-stirbt-7-im-wellenbad
picture alliance/dpa | Uwe Anspach

Bademeister hatten die Kleine noch wiederbelebt, doch am Ende hat es nicht gereicht: Eine Siebenjährige, die am 17. Juli im Freizeitbad „Miramar“ in Weinheim verunglückte, ist tot. Das berichtet die Staatsanwaltschaft Mannheim. Es ist bereits der dritten Unfall in diesem Bad innerhalb von einem Jahr.

Mutter trifft keine Schuld - "schicksalshafter Verlauf"

Die Mutter des Kindes trifft laut Angaben der Ermittler keine Schuld. Sie war kurz abgelenkt, weil sie sich um den jüngeren Bruder der Siebenjährigen kümmerte. Das Mädchen brach allein in Richtung des Wellenbeckens auf, ging dort unter und wurde von einem Badegast aus dem Wasser gezogen. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem tragischen und schicksalhaften Verlauf, berichtet der SWR. Jetzt starb das Kind im Krankenhaus.

In Looping-Rutsche: Frauen prallen zusammen

Bereits im November 2021 hatten sich zwei Frauen auf der dortigen Looping-Rutsche bei einem Zusammenstoß verletzt. Eine der beiden war in der Rutsche zum Stehen gekommen, die andere Frau rutschte auf sie auf. In dem Fall sprach ein Gericht einen der zuständigen Mitarbeiter für schuldig, nicht darauf geachtet zu haben, ob die erste Frau die Rutsche bereits verlassen hätte. Er muss 60 Tagessätze wegen fahrlässiger Körperverletzung bezahlen.

Anzeige:

Empfehlungen unserer Partner

Zu niedriger Wasserstand: Besucher verletzt sich auf Piratenrutsche

Ebenfalls auf einer Rutsche – der Piratenrutsche – verletzte sich ein Besucher aufgrund des niedrigen Wasserstands. Die Ermittlungen hierzu wurden eingestellt.

Das Bad ist wegen seiner zahlreichen Rutschen bekannt und in der Region beliebt.