Tödliche Zahnentzündung: Vadim (26) starb innerhalb von sechs Tagen an einer Sepsis

15. Februar 2017 - 14:53 Uhr

Die Entzündung breitete sich in Vadims Körper aus

Es ist kaum zu glauben, aber auch eine harmlos wirkende Zahninfektion kann tödlich enden. Dies zeigt die traurige Geschichte von Vadim Kondratyuk, der viel zu früh aus dem Leben schied, weil er an einer Zahnentzündung litt, die sich in seinem Blutkreislauf ausbreitete. Innerhalb von sechs Tagen verstarb der 26-Jährige Familienvater im Krankenhaus an einer Sepsis, auch Blutvergiftung genannt.

Antibiotika haben Vadim Kondratyuk nicht mehr geholfen

Vadim Kondratyuk war ein junger und gesunder Mann. Der LKW-Fahrer war gerade auf dem Weg von Kalifornien nach New York, als ihn plötzlich starke Zahnschmerzen plagten. Die Schmerzen wurden so stark, dass er seine Tour unterbrechen musste und einen Arzt in Oklahoma aufsuchte. Dieser verschrieb dem 26-Jährigen ein Antibiotikum und Vadim fuhr weiter in Richtung New York.

Zunächst schien das Medikament zu helfen, doch dann kamen die Schmerzen wieder und sein Mund schwoll an. Vadim bat seinen Bruder, ihn abzuholen, doch sein Zustand wurde von Stunde zu Stunde schlimmer. Schließlich musste Vadim ins Krankenhaus, da sich die Infektion in seinem Blutkreislauf und auf die Lungenflügel ausgebreitet hatte. Als wäre das schon nicht schlimm genug, stellten die Ärzte bei dem jungen Vater Diabetes fest, die seinen Zustand verschlechterte.

Vadims Körper war für all diese Symptome zu schwach, wie seine Frau Natalia 'Sacramento Bee' erzählte. Nach nur sechs Tagen verstarb Vadim an der Blutvergiftung im Krankenhaus. Der LKW-Fahrer hinterlässt zwei kleine Töchter und seine junge Frau, die jetzt für die teuren Arztkosten aufkommen muss. Auf einer Spendenseite haben Vadims Bekannte und Verwandte nun dazu aufgerufen, die junge Witwe zu unterstützen, damit sie den Transport von Vadims Leichnam nach Hause und die Beerdigung finanzieren könne. "Wir sind überwältigt von all der Liebe und Güte, die uns von unseren Freunden, Familie, Gemeinde und auch von Fremden erreichen", bedankte sich Vadims Bruder Vlad auf der Seite für die große Unterstützung.