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Thüringen: Vater soll Säugling zu Tode geschüttelt haben

Das kleine Mädchen wurde nur drei Monate alt

Thüringen: Vater soll Säugling zu Tode geschüttelt haben

Nuernberg, Deutschland 08. Juni 2021: Ein Einsatzfahrzeug der Polizei mit Sondersignal Blaulicht. Bayern *** Nuremberg, Germany 08 June 2021 A police vehicle with special signal blue light Bavaria Copyright: xFotostandx/xK.xSchmittx
Thüringen: Vater soll Säugling zu Tode geschüttelt haben (Symbolfoto)
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Schrecklicher Verdacht in Bad Lobenstein in Thüringen: Ein drei Monate altes Mädchen soll von seinem Vater so stark geschüttelt worden sein, dass es die Ärzte im Krankenhaus nicht mehr retten konnten. Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt.

Vater soll drei Monate alten Säugling in Bad Lobenstein zu Tode geschüttelt haben

Oberstaatsanwalt Thomas Riebel bestätigte RTL den schrecklichen Verdacht. Demnach sitzt der 35-jährige Vater des toten Mädchens in U-Haft. „Es wird wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt“, so Riebel. Vorher hatte es am Mittwoch eine Hausdurchsuchung gegeben, um Beweise zu sichern. Dabei wurde der Mann festgenommen.

Ermittlungen wegen Schüttel-Tod noch ganz am Anfang

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 35-jährige Vater des Säuglings das kleine Mädchen durch Schütteln so schwer verletzt haben, dass es starb. Ob die Tat aus Überforderung heraus passiert ist, konnte Oberstaatsanwalt Thomas Riebel noch nicht beantworten: „Wir stehen mit unseren Ermittlungen noch ganz am Anfang“, sagte er zu RTL. Die Tat soll sich bereits Ende Februar ereignet haben. (jmu)