Einfach mal auf Autopilot stellen

Tesla-Fahrer aufgepasst: Sextoy-Hersteller entwickelt Blowjob-Maschine fürs Auto

Der Sextoy-Hersteller Autoblow hat ein neues Gadget entwickelt, das die männlichen Lenker in Verzückung geraten lassen soll.
© iStockphoto, RossHelen

10. Juli 2020 - 15:10 Uhr

Tschüss Langeweile im Auto - hier kommt der Automoblow

Es klingt wie ein Witz, aber es ist offenbar ernst: Der Sextoy-Hersteller Autoblow hat ein neues Gadget entwickelt, das die männlichen Lenker in Verzückung geraten lassen soll. Eine Blowjob-Maschine fürs Auto. Sieht aus wie eine Mischung zwischen Smoothie-Maker und Handstaubsauger und soll – na ja Sie wissen schon. 

Aber wie funktioniert dieses Gerät, auf das die Welt schon so lange gewartet hat?

Mit "Automoblow" beim Fahren einfach mal loslassen

Einige lieben es, beim Autofahren Radio zu hören, andere singen aus voller Kehle ihre Lieblingssongs und wieder andere, die träumen angesichts vorbeihuschender Bäume, Autos und Häuser vielleicht auch von einer heißen Sex-Nummer. Und genau auf Letztere zielt die bahnbrechende Neuerfindung des US-amerikanischen Sextoy-Herstellers Autoblow hin. Gestresst auf dem Weg zur Arbeit? Mal ein bisschen Dampf ablassen vor dem nächsten Meeting? Oder vielleicht einfach nur gelangweilt angesichts endloser Staus? Kein Problem! Die Vorrichtung "Automoblow" schafft Abhilfe. 

Mit der Selbstbefriedigungsmaschine "Automoblow" kann man sich während der Fahrt in aller Ruhe und ohne selbst aktiv werden zu müssen, einen Blowjob geben lassen. Einfach nur das gute Stück in die entsprechende Vorrichtung stecken und los geht es mit der entspannten Wohnfühlmassage. Auf der Website von Autoblow heißt es: "Genießen Sie sexuelle Befriedigung, während Ihr Tesla selbst fährt". Wenn das mal kein Versprechen ist. Dafür steckt man doch gerne mal seinen Penis in ein Ding, das bei näherem Hinsehen verdächtige Ähnlichkeit mit einer Küchenmaschine hat. Mit Verkleinerungsfunktion wohlgemerkt. Im dazugehörigen Werbe-Video für den Automoblow demonstriert Brian Sloan, der Erfinder der Auto-Blase-Maschine, wie das Ganze in der Praxis funktionieren soll.

Gefährliche Entspannung

Aber das Werbeversprechen von Autoblow klingt nicht nur etwas bizarr und sieht -sagen wir mal- schmerzhaft aus – es ist auch gefährlich. Denn zum aktuellen Zeitpunkt existieren noch gar keine komplett autonom fahrende Teslas. Die Fahrzeuge beherrschen bislang höchstens ein sogenanntes halbautonomes System der Stufe 2. Das heißt, der Fahrer muss jederzeit in der Lage sein, bei einem Fehlverhalten des Systems einzugreifen. Und es ist zumindest fraglich, ob man sich darauf bei einem Fahrer, der seinen Penis von einer mechanischen Blowjob-Simulationsmaschine bearbeiten lässt, hundertprozentig verlassen kann.