Technik-Trend: Sind Mikrochips unter der Haut bald unser Alltag?

23. Mai 2018 - 16:34 Uhr

So nützlich kann ein Speicherchip im Körper sein

Ein winziger Datenträger unter der Haut, mit dem wir unsere Haustür aufschließen oder im Supermarkt bezahlen können - für die meisten ist diese Vorstellung gruselig. Doch so ein Implantat ist mehr als nette Spielerei und kann sogar Kranken helfen.

So funktioniert der Körperchip

Zwischen Daumen und Zeigefinger wird das reiskorngroße Implantat mit einer Nadel eingesetzt. Der Eingriff dauert nur wenige Sekunden und hinterlässt keine Narbe. Auf dem Mikrochip kann der Träger Informationen wie Passwörter, Blutgruppe, Krankenkasse oder auch Social-Media-Profile speichern. Mit einem Lesegerät können die Informationen abgerufen werden. So funktioniert auch das schlüssellose Öffnen der Haustür oder des Autos.

Das Implantat ist so klein, dass es nicht einmal bei der Kontrolle am Flughafen erkannt wird. Die Kosten für einen Mikrochip variieren je nach Modell und Speicherplatz stark, los geht es bei 50 Euro.

Die Implantate sind keine reine Spielerei im Alltag, sondern auch eine Möglichkeit, das Leben von alten und kranken Menschen zu erleichtern. Mehr dazu erfahren Sie im Video. Weltweit tragen etwa 50.000 Menschen einen Mikrochip unter der Haut.