Syrien: Soldaten und Rebellen exekutieren Gegner

15. Februar 2016 - 0:00 Uhr

Menschenrechtler und Oppositionelle haben in Syrien neue Kriegsverbrechen beider Seiten dokumentiert. Das oppositionelle Scham-Nachrichtennetzwerk berichtete, die Regierungstruppen hätten bei einer Razzia in der Ortschaft Al-Mastuma in der Provinz Idlib 17 Männer exekutiert. Die Dorfbewohner suchten noch nach weiteren Opfern.

Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter meldete, Rebellen der islamistischen Al-Nusra-Front hätten drei Soldaten getötet, die sie am vergangenen Samstag in der Stadt Deir as-Saur gefangen genommen hatten. Laut Aktivisten kamen bei Kämpfen am Montag in Syrien 70 ums Leben.