Er muss direkt ins Gefängnis, ohne über "Los" zu gehen

Nach Streit beim Monopoly: Mann schießt auf Familienmitglieder

Monopoly-Spiel
Beim "Monopoly" in Tulsa fielen würfel und Schüsse (Symbolfoto)
Casey E Martin, iStockphoto

"Gehe in das Gefängnis. Begib Dich direkt dorthin. Gehe nicht über Los.“ Jeder, der schon einmal Monopoly gespielt hat, kennt diese Ereigniskarte und musste ihr Folge leisten. Auch der US-Amerikaner John A., der wegen eines Streits beim Monopoly vorerst in einem richtigen Gefängnis einsitzt. Der Mann aus Oklahoma hatte bei einem Spieleabend mit der Familie Streit bekommen und daraufhin auf seinen Stiefvater und seine Stiefschwester geschossen. Getroffen hat er sie nicht.

Erst fallen die Würfel, dann mindestens ein Schuss

John A. sitzt jetzt im Gefängnis.
John A. sitzt jetzt im Gefängnis - er flippte beim Monopolyspielen aus.

Der „New York Post“ (NYP) zufolge ereignete sich der Zwischenfall am vergangenen Samstag in der Stadt Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma. Dem Blatt zufolge war es A., selbst, der mit seinen Mitspielern Streit anfing. Worum es ging – unklar.

Dem Bericht zufolge wurde Alkohol getrunken, ehe es zum Streit kam. Der Zoff wurde schnell handgreiflich, Stiefvater und Stiefschwester hätten das Spiel heruntergeworfen und Möbel umgestürzt. Dabei sei A. am Kopf verletzt worden.

Mann jagt Mitspieler aus dem Haus und die Straße herunter

Daraufhin habe er eine Waffe gezogen und seine beiden Mitspieler aus dem Haus und eine Straße herunter gejagt. Dabei soll er ihnen hinterhergefeuert haben.

Laut „NYP“ gab A. zu, „einmal auf den Boden“ geschossen zu haben. Die Polizei nahm den Schützen widerstandslos fest, eine Waffe wurde nicht gefunden. A. wurde direkt ins Gefängnis gebracht, wo er mindestens bis zu seiner Gerichtsverhandlung am Freitag sitzen wird, so die Zeitung weiter. (uvo)