Prozess in Fuengirola an der Costa del Sol

Mädchen (15) nachts in spanischem Urlaubs-Ressort vergewaltigt

Mann (36) wegen Vergewaltigung in Fuengirola an der Costa del vor Gericht.
Mann (36) wegen Vergewaltigung in Fuengirola an der Costa del vor Gericht.
© ZUMAPRESS.com, Lorenzo Carnero

27. Oktober 2021 - 20:35 Uhr

Mann (36) soll sein Opfer in eine dunkle Gasse gezerrt haben

Mitten in der Nacht zog ein 36-jähriger Mann im Urlaubsparadies Fuengirola an der Costa del Sol ein britisches Mädchen in eine dunkle Gasse und vergewaltigte es. Die 15-Jährige hatte nicht die Kraft gehabt, nach ihren Freundinnen zu rufen, die nur wenige Schritte entfernt waren, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Jetzt wird dem mutmaßlichen Täter in Spanien der Prozess gemacht. Ihm drohen 14 Jahre Haft.

Keine Kraft, um Hilfe zu rufen

Die schreckliche Tat geschah in einem Urlaubsressort am Neujahrestag 2020 gegen 3 Uhr. Die damals 15-jährige Urlauberin war mit ihren Freundinnen auf einer Silvesterparty in Fuengirola. Dort soll auch der 36-jährige Verdächtige gewesen sein, berichtet die britische "The Sun". Als sie in einem Moment alleine gewesen sein soll, habe der Mann die Jugendliche am Arm gepackt, in eine dunkle Gasse gezerrt und vergewaltigt. Dann soll er seine Hose hochgezogen und das Opfer auf dem Boden liegen gelassen haben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft habe die 15-Jährige nicht die Kraft gehabt, um Hilfe zu rufen. Er sei ihr körperlich weit überlegen gewesen. Seit dem Vorfall leide sie unter einer posttraumatischen Störung.

Täter und Opfer sollen sich schon begegnet sein

Wie das spanische Portal "Sur.es" schreibt, sollen sich Täter und Opfer schon einmal begegnet sein. Auf einer Geburtstagsfeier im Jahr 2019 soll er dem Mädchen Drogen angeboten haben. Als sie ablehnte, sei der Mann aus dem Senegal handgreiflich geworden. Ihre Freundinnen hätten sie damals beschützen können.

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:

Staatsanwaltschaft fordert 14 Jahre Haft

Die Staatsanwaltschaft fordert nun im Prozess 14 Jahre Haft und eine Abschiebung aus Spanien, heißt es. Außerdem fordert sie eine Entschädigung in Höhe von 15.000 Euro für das Opfer. (mor)