Ein Monat nach der Entlassung

So geht es Sara Kulka nach ihrem Klinikaufenthalt

16. September 2021 - 19:43 Uhr

Es wurde irgendwann einfach zu viel

Panikattacken, Depressionen, Nervenzusammenbrüche: Der Anfang des Jahres 2021 war für Model Sara Kulka einfach nur belastend. Im Sommer zog sie die Notbremse – und wies sich selbst in eine psychiatrische Akutklinik ein. Wie es ihr jetzt, einen Monat nach der Entlassung, geht, erzählt Sara in unserem Video.

Mechanismen gegen die Depression

Nach ihrem Klinikaufenthalt geht es der Zweifach-Mama jetzt deutlich besser. Denn auch wenn sie – wie wir alle – auch mal schlechte Tage hat, weiß sie, wie sie der Depression entgegensteuern kann. In der Klinik hat Sara Mechanismen erlernt, die sie nutzen kann, wenn sie merkt, dass es wieder bergab geht mit ihr. Und vor allem hat sie eine Diagnose bekommen, mit der sie etwas anfangen kann: Eine mittelschwere episodische Depression. Sara hilft es, das "Kind" beim Namen nennen zu können, um damit umzugehen.

Der Zustand ist stabil

Außerdem hat die ehemalige "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin umpriorisiert: Es ist ihr nicht mehr so wichtig, eine perfekte Mama zu sein, wie es früher einmal war, dass das Haus aufgeräumt ist, die Spielzeuge ihrer zwei Töchter sauber verstaut im Regal oder, oder, oder. Sara hat gelernt, dass es okay ist, nicht perfekt zu sein, so wie wir alle.

"Und wenn ich mich am Tag drei Mal hinlege und penne, aber dafür dann wieder Lebenslust habe und wieder Kreativität, keine Angst habe, einfach nur Lust am Leben habe, dafür lohnt es sich.", sagt Sara in ihrer Instagram-Story.
Es geht ihr deutlich besser.
Und sie ist voller Zuversicht, dass es so bleibt.