Laura (14) riskierte in der Schule ihr Leben

So gefährlich ist die „Ohnmacht-Challenge“

15. Juli 2019 - 19:44 Uhr

Ziel der Challenge ist ein rauschähnlicher Zustand

An deutschen Schulen macht momentan ein gefährlicher Trend die Runde: die "Ohnmacht-Challenge". Und dahinter verbirgt sich leider auch genau das, was der Name vermuten lässt. Ziel der Challenge, bei der durch Würgen oder schnelles Atmen ein Sauerstoffmangel erzeugt wird, ist eine Ohnmacht, ein rauschähnlicher Zustand. Betroffene beginnen zunächst zu zittern, bis sie schließlich die Kontrolle über ihren Körper verlieren und zusammensacken. So auch Laura – die Schülerin dachte sich nichts bei der Challenge und ließ sich darauf ein. Die schockierenden Folgen und warum die 14-Jährige damit ihr Leben aufs Spiel setzte, sehen Sie im Video.

„Man ist nicht mehr Herr seines eigenen Körpers“

Arzt Dr. Johannes Specht macht deutlich, wie gefährlich der Trend wirklich ist: "Man kann sich verletzen, denn wenn man in Ohnmacht fällt, ist man ja nicht mehr Herr seines eigenen Körpers und diese Verletzungen können natürlich auch ganz erheblich sein, zum Beispiel Schädelverletzungen." Abgesehen davon können durch das Abschnüren der Luft Gehirnzellen beschädigt werden – und das kann zu Entwicklungsverzögerungen und Gedächtnisstörungen führen. Und genau deshalb hat Lauras Mutter sich an die Öffentlichkeit gewandt. Sie möchte durch das erschreckende Video ihrer Tochter zeigen, dass die Challenge alles andere als ein harmloser Trend unter Schülern ist.