Gänsehautmoment in BBC-SerieDie traurige Geschichte hinter Sinéad O'Connors letztem Song

Ein Moment, bei dem sicher viele BBC-Zuschauer Gänsehaut bekommen haben dürften. In der letzten Folge der Serie „The Woman in the Wall“ lief am Sonntag ein bislang noch nie gehörter Song von Sinéad O’Connor. Der Grund dafür ist traurig.
Sinéad O'Connors Kampf gegen Missbrauch in der katholischen Kirche endet auch nach ihrem Tod nicht
Sinéad O'Connor hatte der BBC ihren Song „The Magdalene Song“ noch vor ihrem Tod am 26. Juli 2023 für die Serie extra zur Verfügung gestellt. In „The Woman in the Wall“ geht es um die berüchtigten Magdalenenheime. In diesen kirchlich geförderten Einrichtungen wurden sogenannte „gefallene Frauen“ eingewiesen, etwa unverheiratete Schwangere. Dort mussten sie in der Regel Zwangsarbeit leisten, körperliche Züchtigungen waren an der Tagesordnung. In Irland kam es 1993 zu einem Skandal, als auf einem Grundstück einer dieser Institutionen ein Massengrab entdeckt wurde. Dort waren 155 verstorbene Insassinnen vergraben. 1996 schlossen die Magdalenenheime in Irland.
Der Kampf gegen Missbrauch und Unterdrückung durch die Kirche war eines der Lebensthemen von Sinéad O'Connor. Als Jugendliche war sie selbst in einem Magdaleneninternat untergebracht worden. Sie wurde dorthin geschickt, nachdem sie von der Schule geflogen und wegen Ladendiebstahls aufgefallen war.
Nach eigenen Angaben wurde Sinéad O'Connor als Kind von Geistlichen missbraucht. 1992 sorgte sie in der Comedyshow „Saturday Night Live“ für einen Skandal, als sie aus Protest gegen Missbrauch in der katholischen Kirche ein Bild von Papst Johannes Paul II. (1920-2005) zerriss.
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Kurz vor ihrem Tod arbeitete Sinéad an einem neuen Album
Neben dem „Magdalene Song“ hatte Sinéad O'Connor vor ihrem Tod noch weitere bisher unveröffentlichte Lieder aufgenommen. Gemeinsam mit Produzent David Holmes (54) arbeitete sie an einem neuen Album. Laut dem Magazin Rolling Stone hatte nur noch ein Song zur Fertigstellung gefehlt. Ob das Album posthum veröffentlicht wird, ist noch nicht bekannt. (spot on news / csp)





























