Blitzschlag und Hirnblutung

Sharon Stone sprang dem Tod mehrfach von der Schippe

Hart im Nehmen: Dreimal schwebte Sharon Stone bereits in Lebensgefahr
© Andrea Raffin/Shutterstock, SpotOn

10. August 2020 - 23:14 Uhr

Sharon Stone ist dem Tod drei Mal entkommen

28 Jahre nach ihrem großen Durchbruch macht Sharon Stone (62) regelmäßig mit Feel-Good Nachrichten zu Selbstliebe auf sich aufmerksam. So hieß es erst vor kurzem von ihr, dass sie auch ohne Mann glücklich sei und auf Instagram teilt sie regelmäßig persönliche Einblicke in ihr Privatleben. Jetzt meldet sich Sharon mit einem ernsten Thema: Ich bin dem Tod schon drei Mal knapp entkommen!

Der erste Streich: Knapp die Halsschlagader verfehlt

In ihrer Biografie, die Anfang des kommenden Jahres erscheinen soll, wird Sharon auch von den Tiefschlägen in ihrem Leben berichten, über die sie jetzt mit der britischen Boulevard-Zeitung "The Sun" gesprochen hat.

Sharon wuchs mit drei Geschwistern auf einem Bauernhof in der US-Provinz auf. Als 14-Jährige übersah sie bei einem Ausritt eine Wäscheleine, die ihr fast die Halsschlagader aufgeschnitten hätte. Eine Narbe blieb zurück.

Der zweite Streich: "Ich flog durch die Küche gegen den Kühlschrank"

Ein anderes Mal wäre Sharon fast von einem Blitz erschlagen worden, als sie im Haus der Eltern, die einen Brunnenzulauf nutzten, den Wasserhahn aufdrehte. Der Blitz habe im Brunnen eingeschlagen und die Elektrizität durch das Wasser in ihren Körper geleitet. Stone schilderte den schweren Unfall auch im Gespräch mit dem Podcast-Host Brett Goldstein (40): "Ich flog durch die Küche gegen den Kühlschrank." Ihre Mutter hätte ihr Ohrfeigen gegeben, um sie wieder zu Bewusstsein zu bringen. Zehn Tage wäre sie anschließend im Krankenhaus gewesen.

Der dritte Streich: Wie ein Schuss in den Kopf

2001 hatte Stone ein weiteres schwerwiegendes Nahtoderlebnis. Sie erlitt ganz plötzlich einen Schlaganfall und in Folge dessen eine Gehirnblutung, die neun Tage andauerte. "Ich fühlte mich, als hätte man mir in den Kopf geschossen", erinnert sich Stone. Fast zwei Dutzend Spiralen mussten in ihrem Kopf implantiert werden, um die Blutungen zu stoppen.

Insgesamt brauchte es sieben Jahre, bis Stone sich davon komplett erholt hatte. Sie musste wieder laufen, sehen, sprechen und lesen lernen. Noch heute müsse sie Medikamente einnehmen, die vor einem Rückfall schützen sollen. "Ich dachte lange Zeit, ich würde sterben, selbst nachdem ich wieder zu Hause war", so die Schauspielerin.

Neben der körperlichen Belastung verlor Stone in dieser Zeit auch vorübergehend das Sorgerecht für ihr ältestes Kind. Sie konnte nicht arbeiten und musste die Schauspielerei in den Hintergrund rücken, ihr Privatleben neu sortieren. Ihre Ehe mit dem Journalisten Phil Bronstein (62) ging kurze Zeit später in die Brüche.

Zum Glück konnte der Tod Sharon trotz drei besonders aggressiver Anläufe nicht mit sich nehmen, so dass uns die Schauspielerin weiterhin mit positiven Lebensansichten versorgt.

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