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Schwanger oder nicht? Ein Schwangerschaftstest hilft!

Erste Anzeichen einer Schwangerschaft?

Schwanger oder nicht? – Mit einem Schwangerschaftstest haben Sie schnell Gewissheit

Frau mit Schwangerschaftstest
Ein Schwangerschaftstest gibt schnell Auskunft über eine vorliegende Schwangerschaft.
iStockphoto

Es gibt viele Anzeichen einer Schwangerschaft, aber Gewissheit kann nur ein Schwangerschaftstest bringen

Die Periode bleibt aus, Ihnen ist morgens schlecht und Sie fühlen ein Ziehen in der Brust? Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie sich mit einem Schwangerschaftstest ganz schnell Gewissheit holen, ob Sie schwanger sind oder nicht.

Schwangerschaftstest richtig benutzen

Jede von uns Frauen hat sich schon mindestens einmal die Frage gestellt: Bin ich schwanger? Wir erklären, wie Sie einen Schwangerschaftstest richtig benutzen und welcher der passende für Sie ist.

Welchen Schwangerschaftstest müssen Sie kaufen?

Schwangerschaftstest (SST) ist nicht gleich Schwangerschaftstest! Hier gibt es einige Unterschiede, die Sie unbedingt beachten sollten:

>> Schwangerschafts-Frühtest * 🛒
Sie verwenden diesen Test, noch bevor Ihre Menstruation kommen soll. Der SST funktioniert schon bis zu sechs Tage vor dem Beginn Ihrer Periode. Doch Vorsicht: Dieser Test kann fehlerhaft sein, wenn Sie Ihre Tage doch später bekommen als gedacht und somit die sechs Tage zu früh angesetzt sind.
Außerdem sollten Sie bei einem Frühtest unbedingt die Verpackungsbeschriftung lesen! Denn manche Produkte können erst ab dem Zeitpunkt des Ausbleibens der Menstruation verwendet werden.

>> SST nach Ausbleiben der Regelblutung * 🛒
Wenn Sie Ihre Tage nicht bekommen oder diese ungewohnt schwach sind, sollten Sie den Test drei bis fünf Tage nach dem Ausbleiben der Periode machen. Es gibt neuartige Tests, die schon ab dem ersten Tag der ausbleibenden Periode durchgeführt werden können. Dann müssen Sie aber auf den Tag genau wissen, wann Sie Ihre Tage bekommen. Und so einen präzisen Zyklus haben die wenigsten Frauen.

>> SST mit Wochenbestimmung * 🛒
Dieser Test ist vor allem für Frauen sinnvoll, die einen Kinderwunsch haben. Denn so kann man bestimmen, wie lange die Befruchtung zurückliegt.

Aufgepasst! Der Befruchtungszeitpunkt ist nicht gleichzusetzen mit der Schwangerschaftswoche! Diese beginnt ab dem ersten Tag der letzten Periode.

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Wie Sie den SST richtig durchführen

Jeder Schwangerschaftstest überprüft den Urin auf eine Unterform des Hormons ß-hCG. Und das ist nur bei einer Schwangerschaft vorhanden, da es nach der Befruchtung gebildet wird. Bis zur zehnten Schwangerschaftswoche steigt der Wert, ab dann sinkt er wieder.

Sie können den Test zu jeder Tageszeit durchführen. So steigern Sie die Zuverlässigkeit des Tests: Verwenden Sie den Morgenurin, machen Sie den Test direkt nach dem Aufwachen. Sie können alternativ auch Urin verwenden, den Sie für mindestens vier Stunden angehalten haben. Halten Sie den Test am besten unter den Mittelstrahlurin. Dafür lassen Sie erst ein bisschen Urin in die Toilette fließen und halten dann den Teststreifen in den Urinstrahl.

Lesen Sie immer die Packungsbeilage gründlich durch, jeder Test zeigt das Ergebnis unterschiedlich an. Sollten Sie ein positives Ergebnis erhalten, egal ob gewollt oder ungewollt, gehen Sie so schnell wie möglich zum Frauenarzt, um sich zu vergewissern! Bei einem negativen Ergebnis heißt es entweder „Glück gehabt!“ oder „ Diesmal leider nicht “.

Die wichtigsten Schwangerschafts-Anzeichen im Überblick

Das Ausbleiben der Periode
Das wohl deutlichste Indiz dafür, dass eventuell eine Schwangerschaft besteht, ist das Ausbleiben der Regelblutung. Tritt Ihre Periode sonst immer regelmäßig auf, sollten Sie jetzt einen Schwangerschaftstest machen. Aber: Bei einer Schwangerschaft nistet sich ab dem fünften Tag der Empfängnis das befruchtete Ei in der Gebärmutterschleimhaut ein. Dabei kann eine leichte Schmierblutung, die sogenannte 'Einnistungsblutung', entstehen und nicht selten verwechseln Frauen dies mit einer frühen und leichten Menstruation.

Übelkeit
Der Klassiker: Vor allem in den ersten drei Monaten klagen viele Frauen über Übelkeit. Diese muss, anders als der verbreitete Irrglaube, nicht nur morgens auftreten, sondern kann den ganzen Tag anhalten und reicht von leichtem Unwohlsein bis hin zu ständigem Erbrechen.

Bauchschmerzen
Sollten Sie wirklich schwanger sein, kommt es oft zu einem leichten bis sehr schmerzhaften Ziehen im Bauch. Der Grund dafür ist die sich dehnende Gebärmutter: Bereits sehr früh beginnt das Organ zu wachsen und verursacht so den Schmerz.

Schmerzende Brüste
Ihre Brüste reagieren ebenfalls auf die Hormonveränderungen und fangen an zu schmerzen. Wenn Sie sich prall und gespannt anfühlen und auf jede noch so kleine Berührung empfindlich reagieren, kann dies ein Schwangerschaftsanzeichen sein. Auch dunkler werdende Brustwarzen sind ein Indiz.

Heißhunger
Für eine Schwangerschaft sprechen auch Heißhungerattacken sowie eine Veränderung des Geschmacks. Was Sie vorher vielleicht leidenschaftlich gerne genossen haben, kann plötzlich gar nicht mehr schmecken und umgekehrt. Auch ungewöhnliche Speisenkombinationen sind nicht selten.

Veränderung des Geruchssinnes
Ähnlich verhält es sich mit dem Geruchssinn: Gerüche können im Falle einer Schwangerschaft viel intensiver wahrgenommen werden und auch hier kommt es vor, dass Duftstoffe, die Ihnen sonst immer angenehm waren, jetzt kaum zu ertragen sind und sogar Übelkeit auslösen.

Veränderungen der Haut
Wurde Ihnen in letzter Zeit öfter mal gesagt, wie frisch und glatt ihre Haut aussieht? Sie hatten aber keinen Termin im Kosmetikstudio? Dann sind Sie vielleicht schwanger. Verantwortlich für die seidig-glänzende und samtweiche Haut sind die Östrogene, die weiblichen Geschlechtshormone. Während sich die Eine über strahlende Gesichtszüge freut, können bei der Anderen die Talgdrüsen verrücktspielen und die Haut zum Sprießen bringen. Diese Art von Schwangerschaftsanzeichen kann sich mal sehen lassen!

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