Das haben die Kultusminister der Länder in einer Videoschalte beschlossen

Monatelange Schulschließungen wie in diesem Jahr soll es im nächsten Schuljahr nicht mehr geben

Coronavirus - Schulen in Berlin wieder im Regelbetrieb
Coronavirus - Schulen in Berlin wieder im Regelbetrieb
© dpa, Christoph Soeder, christoph soeder tba

14. Juni 2021 - 10:11 Uhr

"Dauerhafter Regelbetrieb" in Schulen nach den Sommerferien

Homeschooling, Wechselunterricht und mal eine Woche Präsenzunterricht – das und monatelange Schulschließungen soll es nach den Sommerferien nicht mehr geben. Die Kultusminister der Länder vereinbarten am Donnerstag bei einer Videoschalte, dass alle Schulen nach den Sommerferien "dauerhaft im Regelbetrieb (...) mit allen Schulfächern und Unterrichtsstunden" besucht werden sollen. Das geht aus einem Beschluss hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

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Maskenpflicht vs. Schulschließungen

Nach den Sommerferien sollen die Schüler wieder zurück in die Schule! Demnach bedeute Regelbetrieb, dass Unterricht in der Schule ohne weitere Einschränkungen erteilt und das schulische Leben wieder ermöglicht werde. Auch außerschulische Angebote, wie Schulfahrten, würden wieder in "vollem Umfang" ermöglicht, heißt es in dem Beschluss weiter."Wir werden alle für einen dauerhaften Regelbetrieb und die Vermeidung weiterer Schulschließungen kämpfen", hieß es aus Teilnehmerkreisen. Der Schulbetrieb soll dabei nicht daran geknüpft werden, ob Schülerinnen und Schüler geimpft sind oder nicht.

Eine mögliche Maskenpflicht in den Schulen auch im neuen Schuljahr schließen die Kultusminister nicht aus. Grundsätzlich müsse der Einsatz von Mitteln zur Eindämmung der Pandemie, wie Tests und Masken, weiter in Betracht gezogen werden, da die weitere Entwicklung unklar sei. "Aber auch eine Maskenpflicht ist immer noch absolut vorzugswürdig gegenüber einer neuerlichen Schulschließung", sagte ein Teilnehmer der Beratungen.(dpa/lwe)

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