Schockvideo aus Südafrika: Löwe greift Wildpark-Besitzer an und zerrt ihn weg

02. Mai 2018 - 21:17 Uhr

Löwenangriff in südafrikanischem Wildtierreservat

Es könnte der Anfang eines gewöhnlichen Urlaubsvideos sein. Der Besitzer eines privaten Wildtierreservats in Südafrika ist im Gehege bei einem seiner Löwen. Doch dann macht Michael Hodge einen verhängnisvollen Fehler: Er dreht dem Raubtier den Rücken zu.

Video: Hier greift der Löwe an

Gähnender Löwe
Nach dem Tiger ist der Löwe die zweitgrößte Katze. Ein ausgewachsenes Männchen wiegt durchschnittlich 190 Kilogramm.
© dpa, A2585 Frank Leonhardt

Michael Hodge kennt sich mit Raubtieren aus. Das Löwenmännchen 'Shamba' zog er als Baby mit einer Flasche auf, wie mehrere südafrikanische Medien berichten. Doch wie unberechenbar die Tiere trotz allem sind, zeigen die erschreckenden Aufnahmen: In einem kurzen Moment der Unachtsamkeit dreht Hodge seinem Löwen den Rücken zu, während ein Ranger-Kollege das Tier weg an einen Zaun lockt. Doch mit seinem Verhalten weckt der Wildpark-Chef vermutlich den Jagdinstinkt des Tieres. Denn 'Shamba' dreht sich plötzlich um und rennt auf Hodge zu. Der bemerkt seinen Fehler und versucht noch, die Tür des Geheges zu erreichen, aber er hat keine Chance. Das Raubtier greift ihn an und zerrt ihn ins Gebüsch.

Der Mann erleidet schwere Verletzungen an Hals und Kiefer, wie die Nachrichtenseite 'News24' berichtet. Demnach wurde er nach der Attacke in ein Krankenhaus gebracht. Wie er letztendlich gerettet werden konnte, ist unklar. Löwe 'Shamba' wurde bei der Rettungsaktion erschossen, bestätigte Hodge 'thesouthafrican.com'. Dem Portal zufolge befindet er sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Der Vorfall ereignete sich 'News24' zufolge in der Nähe von Thabazimbi in der Provinz Limpopo im Norden von Südafrika nahe der Grenze zu Botsuana.

Das Video erinnert an einen Vorfall aus Thailand. An einem Tempel in der nördlichen Provinz Phetchabun wurde ein 38-Jähriger Mann von einem Bären in sein Gehege gerissen und ebenfalls schwer verletzt. Auch hier hielt ein Besucher den Angriff mit seinem Handy fest.