Polizei Bautzen sucht ZeugenAngriff mit Radmutternschlüssel! Russe geht auf ukrainischen Pastor an Ampel los

Krasse Szenen, die sich am Wochenende in Bautzen (Sachsen) abgespielt haben: Ein russischer Autofahrer (69) hat dort auf offener Straße einen Ukrainer (46) mit einem Radmutternschlüssel angegriffen. Vier Zeugen haben versucht, die beiden zu trennen. Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Fall bereits aufgenommen.
Russe attackiert offenbar ohne jeden Grund einen ukrainischen Pastor
Bereits am Samstag (2. April) sei es zu dem Vorfall in Bautzen gekommen. Wie die zuständige Polizei berichtet, hätten zwei Autos gegen Mittag an einer roten Ampel an einer viel befahrenen Straße in der Innenstadt gehalten.
Der mutmaßlich russische Autofahrer eines dunkelroten Hyundai ist unmittelbar nach dem Anhalten ausgestiegen und mit einem Radmutternschlüssel auf den ukrainischen VW-Fahrer hinter ihm losgegangen. Anschließend kam es zu einer Rangelei zwischen den beiden, wobei mehrere Zeugen versucht hatten, die beiden zu trennen. Dem Ukrainer ist es schließlich mit Hilfe der Zeugen gelungen, den Russen zurück in sein Auto zu drängen.
Ukraine bekommt Waffen im Wert von 1,3 Milliarden Euro von Deutschland
Sahra Wagenknecht wirft im RTL-Interview ukrainischen Geflüchteten Sozial-Abzocke vor
Wladimir Klitschko fürchtet nicht, dass die Ukraine in Vergessenheit gerät
Mut machten den Ukrainern derzeit vor allem Besuche hochrangiger, europäischer Politiker – wie kürzlich etwa von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. „Natürlich war dieser Besuch wieder eine Message an uns Ukrainer. Dass wir über die Taten, die am 7. Oktober in Israel passiert sind, nicht vergessen wurden. Dass Europa zur Ukraine steht - und die Ukraine steht zu Europa.“
Die Ukraine benötigt im russischen Angriffskrieg weiterhin dringend Waffenlieferungen aus dem Westen, so Wladimir Klitschko weiter. In der Hauptstadt Kiew habe man in den vergangenen vier Wochen zwar weniger Luftalarm gehört, als je zuvor seit Kriegsbeginn. Doch das sei vor allem dem hocheffektiven Flugabwehrsystem Iris-T zu verdanken, das aus Deutschland geliefert wurde. Aber jenseits der Hauptstadt, in den ländlicheren Gebieten, oder auch in Städten wie Odessa, sei die Gefahr durch russische Raketen jeden Tag allgegenwärtig. „Wir Ukrainer können selbst kämpfen. Aber wir brauchen das Material und die Waffen dafür.“
Odessa: Russland greift Hafenanlagen und Museum an - Acht Verletzte
Die russische Armee hat die südukrainischen Regionen Cherson und Odessa in der Nacht zum Montag mit Raketen- und Drohnenangriffen überzogen. Besonders die Hafenstadt Odessa geriet dabei ins Visier der Angreifer: Bei Drohnenangriffen auf Hafenanlagen und Raketenbeschuss der Innenstadt wurden nach Angaben des Militärgouverneurs Oleh Kiper mindestens acht Menschen verletzt. In der Innenstadt wurden zudem 20 mehrstöckige Wohnhochhäuser und das Nationale Kunstmuseum beschädigt. Das zum UNESCO-Weltkulturerbe deklarierte Museum begeht an diesem Montag sein 124-jähriges Bestehen.
Charkiw ordnet Zwangsevakuierung von Familien mit Kindern an
Wegen verstärkten russischen Beschusses hat das ostukrainische Gebiet Charkiw für mehrere Orte eine Zwangsevakuierung von Familien mit Kindern angeordnet. Davon seien 275 Kinder in sieben Ortschaften einschließlich der Stadt Kupjansk betroffen, teilte der Chef der Gebietsverwaltung, Oleh Synjehubow, bei Telegram mit. Einer vorherigen Empfehlung waren bereits 89 Kinder und ihre Familien gefolgt und in sichere Regionen geflohen. Den Flüchtlingen wird Synjehubow zufolge eine Unterkunft gestellt und sie erhalten Unterstützung durch internationale Hilfsorganisationen.
Tschetschenen-Chef Kadyrow erteilt Schießbefehl gegen Demonstranten
Nach antisemitischen Ausschreitungen in Südrussland hat der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow der Polizei seiner Teilrepublik einen Schießbefehl gegen aufsässige Demonstranten erteilt. Wer sich an Unruhen beteilige, werde festgenommen und eingesperrt, sagte Kadyrow der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti zufolge bei einer Sitzung der Regionalregierung in Grosny.
Vorstandschef von russischem Lukoil-Ölkonzern ist tot - der Vorgänger war vor einem Jahr aus dem Fenster gestürzt
Der russische Ölkonzern Lukoil hat nach dem tödlichen Fenstersturz seines Vorstandschefs im vorherigen Jahr nun auch dessen Nachfolger verloren. Der 66 Jahre alte Wladimir Nekrassow sei an einer akuten Herzinsuffizienz gestorben, teilte das Unternehmen mit. Nekrassow hatte seit Jahrzehnten bei dem Unternehmen gearbeitet. Er war im vergangenen Jahr eingesetzt worden, nachdem der damalige Vorstandschef Rawil Maganow beim Sturz aus dem Fenster eines Moskauer Krankenhauses ums Leben gekommen war.
Es war damals nicht der erste Todesfall unter Russlands Top-Managern seit Ausbruch des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine: Vor Maganow kam Medienberichten zufolge beispielsweise im Mai der Lukoil-Manager Alexander Subbotin angeblich bei einer okkulten Behandlung gegen Alkoholsucht ums Leben. Seit vorigem Jahr waren mehrere Manager russischer Konzerne tot aufgefunden worden.
Bundesregierung gibt 200 Millionen Euro für Ukraine-Wiederaufbau
Selenskyj überraschend für Gespräche in Brüssel
Er werde am Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe teilnehmen, das ebenfalls in Brüssel stattfindet, berichten belgische Medien. An dem Nato-Treffen nimmt der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerow teil. Thema wird dabei neben der Lage in der Ukraine und einer engeren Kooperation zwischen dem Land und der Nato auch der eskalierte Nahost-Konflikt sein. Daher wird der israelische Verteidigungsminister Joaw Galant wird bei dem Nato-Treffen erwartet.
Russischer Angriff auf ein Café: 49 Menschen sterben in Kupjansk
Im ostukrainischen Gebiet Charkiw sind Behördenangaben zufolge bei einem russischen Angriff mindestens 49 Menschen getötet worden. Unweit der Stadt Kupjansk seien im Ort Hrosa ein Café und ein Lebensmittelgeschäft getroffen worden, teilte die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft mit. Sie veröffentlichte auch Fotos und ein Video, die Trümmerberge und reglos am Boden liegende Menschen zeigen.
Ukraine berichtet von langen Haftstrafen für Ukrainer auf Krim
Russland berichtet von ukrainischen Drohnenangriffen
Putin will neue Freiwilligen-Einheiten - und beauftragt Ex-Prigoschin-Vertrauten
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US-Medien: ATACMS-Raketen könnten bald an Ukraine geliefert werden
Opfer der Attacke organisiert Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine
Verletzt wurde bei der Rangelei offenbar niemand. Nach weiteren Angaben der Polizei handelt es sich bei dem mutmaßlichen Angreifer um einen russischen Staatsangehörigen. Warum dieser mit Kfz-Werkzeug auf den Ukrainer losgegangen ist, ist noch unklar. Seine Beweggründe für den Angriff gelte es nun zu ermitteln, so die Polizei laut der Pressemitteilung.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung aufgenommen. Es werden dringend Zeugen der Tat gesucht.
Das Opfer der Attacke, laut „Bild“ der ukrainische Pastor Sergey K., organisiert in Deutschland verschiedene Hilfsaktionen für Flüchtlinge. Um offenbar Solidarität mit seinem Heimatland zu zeigen, hatte er eine kleine Ukraine-Flagge an einem Auto angebracht.
![DIESES FOTO WIRD VON DER RUSSISCHEN STAATSAGENTUR TASS ZUR VERFÜGUNG GESTELLT. [RUSSIA, REPUBLIC OF TATARSTAN - JUNE 18, 2026: Russia's President Vladimir Putin during a press conference following plenary sessions at the Russia-ASEAN Summit at the Kazan Expo Exhibition Centre in Bolshiye Kabany. Sergei Bobylev/POOL/TASS]](https://www.rtl.de/img/30984211/1781801058/c3_4/1920/dieses-foto-wird-von-der-russischen-staatsagentur-tass-zur-verfuegung-gestellt-russia-republic-of-tatarstan-june-18-2026-russias-president-vladimir-putin-during-a-press-conference-following-plenary-sessions-at-the-russia-asean-summit-at-the-kazan-expo-exhibition-centre-in-bolshiye-kabany-sergei-bobylevpooltass.webp)

