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Schlecht geschlafen? Dann solltet Ihr mal Euer Kissen überprüfen

Schlafen Sie gut!

Warum Kissen und Bettdecken wichtig für eine erholsame Nachtruhe sind

Die richtige Bettware ist wichtig für einen gesunden Schlaf

Haben Sie heute Nacht gut geschlafen? Dann haben Sie höchstwahrscheinlich die richtige Bettware! Denn nicht nur die Schlafdauer , auch die Qualität von Kissen und Bettdecke sind wichtig für einen erholsamen und gesunden Schlaf. Denn wie heißt es schon so schön im Volksmund: Wie man sich bettet, so liegt man - und da ist was Wahres dran.

Warum übrigens das klassische Standardkissen (80 mal 80 Zentimeter), was viele von uns haben, gar nicht so gut ist, erfahren Sie im Video.

Ein gutes Kissen ist aktive Gesundheitsvorsorge!

Klein und kompakt oder groß und weich? Beim perfekten Kopfkissen scheiden sich die Geister. Tatsächlich kommt es auf die Größe an. Ein gutes Kissen sollte in der Lage sein, den Nacken gut zu stützen, um den Hohlraum, der zwischen Schulter und Wirbelsäule entsteht, auszufüllen. Und das können die großen Standardkissen mit den Maßen 80 mal 80 Zentimeter in der Regel nicht. Es ist auch oft zu weich und wird meist noch händisch "zusammengeknautscht", damit es bequem für den Kopf ist; Probleme mit der Halsmuskulatur und Nackenverspannungen sind jedoch die Folge. Im schlimmsten Fall kann es sogar zum Bandscheibenvorfall kommen.

Experten raten zum halben Komfortkissen mit einer Größe von 40 mal 80 Zentimeter, damit wirklich nur der Kopf drauf liegt und die Wirbelsäule optimal unterstützt wird.

Auch das Material entscheidet über ein gutes Kissen: Federkissen haben keine gute Stützkraft und sind bei Nackenproblemen eher ungeeignet. Außerdem sind sie nicht allergikerfreundlich. Kalt- oder Latexschaumkissen sind hygienischer und besitzen eine gute Stützkraft.

Und zu guter Letzt: Lüften Sie Ihr Kissen morgens nach dem Aufstehen aus, waschen Sie es alle paar Monate und tauschen Sie es nach drei bis fünf Jahren durch ein Neues aus.

Mit der richtigen Decke schlummern wie ein Baby

Nicht nur das Kissen ist entscheidend für einen guten Schlaf, sondern auch die richtige Decke. Wer das falsche Modell hat, schwitzt oder friert mehr und schnell ist die erholsame Nachtruhe dahin.

Experten raten zur Federdaunendecke, denn die natürlichen Fasern halten besonders warm. Zudem sind die Fasern sehr leicht und nehmen viel Feuchtigkeit auf, was besonders "Nacht-Schwitzern" zu Gute kommt . Daunen gibt es in verschiedenen Qualitäten und Preisklassen. Je größer - und teurer - die Feder, umso besser ist das Isolationsvermögen.

Ideal sind zwei Decken, eine leichte für warme Nächte und eine dickere für den kalten Herbst und Winter. Wer richtig stark schwitzt, nimmt eine Decke aus synthetischen Materialien, die ist robuster und öfter waschbar.

Auch Decken sind nicht ein Leben lang verwendbar. Alle sieben Jahre sollte diese durch eine neue ersetzt werden. Und wer die Decke einmal im Jahr in die Waschmaschine steckt, macht den Milben den Garaus.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier im Video.