Cyber-Mobbing

Sängerin Lizzo: Panikattacken nach Anfeindungen bei Twitter

Sängerin Lizzo macht wegen Cyper-Mobbing eine Therapie
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14. Juli 2020 - 17:16 Uhr

Lizzos Karriere: Licht und Schatten

Mit dem Erfolg kommen auch die Schattenseiten. Das muss Sängerin Lizzo (32) zurzeit am eigenen Leib erfahren. Mit ihrer Single "Truth Hurts" eroberte sie im letzten Jahr die US-Charts und wurde so zur Berühmtheit. Im Rampenlicht macht sich die Künstlerin aber auch angreifbar – und musste verbale Attacken bei Twitter hinnehmen.

Panikattacken nach Verbal-Angriffen

"Ich habe so viel negatives Zeug gesehen und es war deprimierend": Lizzo entschied sich Anfang des Jahres, ihren Twitter-Account aufzugeben. Der Grund dafür waren die regelmäßige Schimpftiraden, die der Künstlerin auf der Plattform entgegen schlugen. "Normalerweise interessiert es mich nicht, wenn Leute negative Kommentare machen, aber das war zu viel", gesteht die 32-Jährige.

Im australischen Magazin "Marie Claire" verrät sie außerdem, dass sie mit Panikattacken zu kämpfen hatte. Manchmal habe sie "negative Gedanken" und es fühle sich an, als würde sie sterben. Darüber sprechen kann Lizzo mit ihrer Therapeutin. "So lange, bis das bedrückende Gefühl weg ist", erzählt sie. Lizzo lerne in der Therapie auch Atemtechniken, die ihr bei der Bekämpfung von Panikattacken helfen.

Weniger Twitter, mehr Musik

Mittlerweile betreut das Management ihren Twitter-Account. So kann die Sängerin negative Reaktionen von sich halten – und sich voll auf ihre Musik-Karriere konzentrieren. "Ich habe mich dazu entschieden, als Künstlerin weiterzumachen", sagt Lizzo heute selbstbewusst.