Was tun bei rotem Urin?

Harnwegsentzündung beim Baby: Ursachen, Symptome und Behandlung

Roter Urin beim Baby kann ein Anzeichen für eine Harnwegsentzündung sein. Wir verraten Symptome, Ursachen un die richtige Behandlung eines Harnwegsinfektes beim Kleinkind.
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19. März 2020 - 12:53 Uhr

Roter Urin beim Baby

Roter Urin beim Baby ist ein Anzeichen für eine Harnwegsentzündung, die durch in die Harnröhre oder den Harnleiter in die Blase eindringende Bakterien ausgelöst wird. Mangelnde Hygiene ist dabei nur selten der Grund für den so genannten Ziegelmehlurin beim Baby, daher wird Ihnen auch beim wichtigen Gang zum Kinderarzt niemand eine solche vorwerfen. Auch bei Säuglingen können solche Infekte, genauso wie bei Erwachsenen, völlig unvorbereitet auftreten. Auf RTL.de können Sie die wichtigsten Informationen zu rotem Urin beim Baby nachlesen. 

Die Symptome einer Harnwegsentzündung

Ein Harninfekt äußert sich nicht immer in klaren Symptomen. Gerade bei Babys kann sich dies ganz anders äußern, als eine Entzündung der Harnwege vermuten lässt. So können Müdigkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen ein Anzeichen für eine Entzündung der Harnwege beim Baby sein. Auch ein schlechtes Ess- oder Trinkverhalten sowie Gereiztheit können eine solche Infektion aufzeigen. Dazu können Fieber oder Gelbsucht kommen. Sobald sich Ziegelmehlurin beim Baby zeigt, der so genannte rote Urin, sind die Symptome jedoch eindeutig. Hier ist der direkte Gang zum Arzt erforderlich, um eine entsprechende Behandlung zu beginnen. 

Untersuchung und Behandlung des roten Urins

Sobald sich Ziegelmehlurin beim Baby zeigt, wird der Arzt bei der Untersuchung eine Urinprobe nehmen, die innerhalb weniger Minuten auf Bakterien untersucht wird. Da eine Urinabgabe bei sehr kleinen Kindern nur durch sogenannte Urinklebebeutel möglich ist, wird bei ihnen oft eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Auch bei häufigen Harnwegsinfektionen kommt diese oft zum Einsatz, um weitergehende gesundheitliche Probleme des Kindes auszuschließen. 


Die Behandlung der entzündeten Harnwege erfolgt meist durch Antibiotika, die in flüssiger Form verabreicht werden. Wichtig für die Wirkung ist dabei, die Dosierung des Arztes genau einzuhalten. Zusätzlich zu dem Antibiotikum können Sie Ihrem Kind Tees gegen die Harnwegsentzündung geben. Eine Behandlung mit alternativen, pflanzlichen Mitteln wie Kürbisextrakt-Medikamenten sollte mit dem Arzt abgeklärt werden. Dabei sollte immer das Kindeswohl an erster Stelle stehen.