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Relegation 2022: Randale, Steinwürfe, Ermittlungen: Die bittere Relegations-Bilanz in Dresden

Unruhiger Abend in Dresden

Randale, Steinwürfe, Ermittlungen: Die bittere Relegations-Bilanz

 Dresden - Kaiserslautern Relegation / 24.05.2022 Dresden, 24.05.2022, Rudolf-Harbig-Stadion, Fussball, Männer, 2. Bundesliga, Saison 2021 / 2022, Relegation, Rückspiel , SG Dynamo Dresden - 1. FC Kaiserslautern 0:2 0:0, Im Bild: Feuer im K-Block , G
Feuer im Dresden-Block
www.imago-images.de, IMAGO/Picture Point LE, IMAGO/Gabor Krieg

Schon während des Relegationsspiels zwischen Dynamo Dresden und dem 1. FC Kaiserslautern knallt es. Auch nach Abpfiff gibt es rund um das Stadion Ausschreitungen. Die Polizei zieht eine erste Bilanz.

Dynamo-Fans verletzen Ordner

Beim brisanten Relegations-Rückspiel zwischen Dynamo Dresden und dem 1. FC Kaiserslautern (0:2) ist es im und außerhalb des Rudolf-Harbig-Stadions zu den befürchteten Ausschreitungen gekommen. Eine Gruppe von etwa 30 Dynamo-Fans versuchte nach dem Abpfiff, sich widerrechtlich Zugang zum Stadiongebäude zu verschaffen und verletzte dabei zwei Ordner. Gegen sie wird wegen Landfriedensbruch ermittelt.

Shuttlebus der Lautern-Fans mit Steinen beworfen

Nach Steinwürfen auf einen der Shuttlebusse bei der Abreise wurden zudem Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Zudem besteht der Verdacht einer gefährlichen Körperverletzung, weil in der ersten Halbzeit eine Rakete aus dem Gästeblock auf die Südtribüne geflogen war. Verletzt wurde dabei aber niemand.

Während des Spiels hatten beide Fanlager immer wieder Pyrotechnik gezündet. Nach dem zweiten Tor für Aufsteiger Lautern in der Nachspielzeit hatte Schiedsrichter Daniel Siebert die Partie für einige Minuten unterbrochen, weil die Heimfans mehrere Leuchtraketen auf den Rasen geworfen hatten .

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"Klare Grenze überschritten"

"Bei allem Verständnis für diesen Frust, den alle Beteiligten im Verein teilen und genauso fühlen, ist das Verhalten einiger Dynamo-Fans gegen Ende des Spiels und im Besonderen danach völlig inakzeptabel", sagte Geschäftsführer Jürgen Wehlend am Mittwoch: "Mit dem gewaltsamen Eindringen in den Kabinentrakt, bei dem zwei Ordner verletzt wurden, und der Bedrohung von Spielern, Betreuern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde eine klare Grenze überschritten." (msc/sid)