RTL/ntv-Trendbarometer

Angst vor Omikron: Mehrheit der Deutschen befürwortet einen Lockdown

 Melle, Deutschland 12. Dezember 2020: An eine Schultafel in einem Klassenzimmer wurde mit Kreide das Wort Lockdown geschrieben und ein Virussymbol gemalt. Niedersachsen *** Melle, Germany 12 December 2020 On a blackboard in a classroom the word Lock
Eine große Mehrheit spricht sich wieder für einen Lockdown aus.
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Corona-Neuinfektionen: Wie schlimm wird es?

Omikron – dieses Damoklesschwert schwebt über uns. Die Zahlen steigen – aber wie schlimm wird es wirklich? Die Regierung, aber auch Firmen bereiten sich auf Worst Case Szenarien vor. Und was sagen die Deutschen? Eine große Mehrheit spricht sich im RTL/ntv-Trendbarometer wieder für einen Lockdown aus.

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Corona-Maßnahmen: 34 Prozent sind gegen einen Lockdown

64 Prozent der Bevölkerung halten laut der forsa-Umfrage angesichts der steigenden Zahlen einen generellen Lockdown für richtig. Das würde die Schließung von Geschäften, Clubs, Freizeiteinrichtungen, aber auch Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen bedeuten. 34 Prozent sind dagegen.

Der Rückhalt für den Lockdown ist bei Anhängern von SPD, Grünen und Union am höchsten, bei Anhängern der FDP und der Linksparteien spricht sich nur eine knappe Mehrheit dafür aus. Die Anhänger der AfD lehnen laut dem Trendbarometer fast alle den Lockdown ab.

Unterricht mit Corona: Schule zu? Zahl der Befürworter steigt

Heißt das auch: Schule zu? Da sind die Befragten uneiniger. Aber auch hier wächst der Anteil der Befürworter. Mit 48 Prozent befürworten deutlich mehr Menschen als noch Ende November (34 Prozent), dass bei weiter steigenden Infektionszahlen gegebenenfalls auch wieder Schulen geschlossen und Fern- beziehungsweise Wechselunterricht eingeführt werden sollte.

46 Prozent (gegenüber 54 Prozent Ende November) meinen, dass man Schulschließungen auf jeden Fall ausschließen sollte. Von den Befragten mit Kindern im Haushalt sprechen sich 43 Prozent für Schulschließungen bei steigenden Infektionszahlen aus, 55 Prozent lehnen dies ab. Am stärksten fällt die die Ablehnung möglicher Schulschließungen bei den AfD-Anhängern (71 Prozent) aus.

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Neuer Gesundheitsminister: 59 Prozent finden Lauterbachs Krisenmanagement gut

Karl Lauterbach als neuer Gesundheitsminister bekommt übrigens derzeit ein recht gutes Zeugnis ausgestellt: 59 Prozent der Befragten finden sein Krisenmanagement gut, sind zufrieden. Besonders zufrieden mit Lauterbachs Krisenmanagement zeigen sich die Anhänger von SPD (87 Prozent) und Grünen (86 Prozent).

Deutlich verhaltener fällt die Zufriedenheit mit Lauterbachs Arbeit unter den FDP-Anhängern aus (60 Prozent). Von den Unionsanhängern sind 66 Prozent, von den Anhängern der Linken 41 Prozent und den Anhängern der AfD lediglich 9 Prozent mit Lauterbachs Krisen-Management zufrieden. (eku)

Befragt hat forsa im Auftrag von RTL und ntv 1.002 Menschen am 7. und 10. Januar 2022. Die Fehlertoleranz der statistischen Erhebung liegt bei +/-3 Punkten.

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