Recklinghausen (NRW): Feuer verursacht Schaden in Millionenhöhe

Riesiger Indoor-Kinderspielplatz abgebrannt

23. August 2019 - 9:56 Uhr

Im Video: Flammen schießen aus "Kinderwelt" Recklinghausen

In Recklinghausen ist ein Indoor-Spielplatz für Kinder abgebrannt: Das Feuer schlägt am Donnerstagvormittag aus den Fenstern und dem Dach der "Kinderwelt". Eine riesige Rauchsäule zieht über die Stadt. Glück im Unglück: Es gibt keine Verletzten. Nach Polizeiangaben geht der Schaden in Millionenhöhe. Während der Löscharbeiten waren umliegende Gebäude und Straßen über Stunden gesperrt. Die Kinderwelt ist teilweise eingestürzt. Das Feuer im Video!

Brand in Indoor-Kinderspielplatz in Recklinghausen: Katastrophenschutz warnt Anwohner

Durch den Brand sind möglicherweise gefährliche Stoffe in die Luft gekommen. Das Bundesamt für den Katastrophenschutz gibt einen deutlichen Rat: Hautkontakt mit den Partikeln soll vermieden werden. Auch soll niemand Obst und Gemüse aus dem Freiland in diesem Bereich essen. Zumindest solange nicht, bis feststeht, welche Stoffe freigesetzt worden sind.

Um das Feuer selbst zu bekämpfen waren laut den Behörden Feuerwehren aus Recklinghausen, Herten, Castrop-Rauxel und auch Kräfte aus Herne im Einsatz. Auch ein Hubschrauber der Polizei war zwischenzeitlich im Einsatz.

15 Menschen brachten sich selbst in Sicherheit

HANDOUT - 22.08.2019, Nordrhein-Westfalen, Recklinghausen: Brand vernichtet Indoor-Spielplatz «Kinderwelt». Laut Feuerwehr konnten alle Besucher, die sich am Morgen in der Halle aufgehalten hätten, das Gebäude verlassen. Es sei niemand verletzt worde
Die 4.500 Quadratmeter große Halle nach dem Brand im Indoor-Spielplatz in Recklinghausen
© dpa, Feuerwehr Recklinghausen

Da die Feuerwehr zunächst nicht wusste, wie viele Menschen in der Halle sind, hatte man zunächst viele Verletzte befürchtet und einen entsprechenden Alarm ausgelöst. Tatsächlich waren nur zwei Familien zu Gast.

Sie und die Mitarbeiter des Indoorspielplatzes verließen bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude unverletzt. Insgesamt brachten sich laut der Einsatzkräfte 15 Menschen in Sicherheit.