Stimme der südafrikanischen Amapiano-SzeneRapper Costa Titch fällt bei Auftritt um - und stirbt mit nur 28 Jahren
Der südafrikanische Rapper Costa Titch ist im Alter von nur 28 Jahren gestorben. „Mit tiefem Schmerz müssen wir seinen Tod akzeptieren“, heißt es in einem Posting auf seinem Instagram-Account. Dort nimmt Costas Familie Abschied vom geliebten Sohn, Bruder und Enkel. Weiter heißt es dort: „Wir danken den Einsatzkräften und allen Anwesenden in seinen letzten Stunden.“
Costa Titch soll auf der Bühne umgekippt sein
Die Todesursache des Rappers, der mit bürgerlichem Namen Constantinos Tsobanoglou heißt, gab die Familie nicht bekannt.
Noch am Wochenende trat der Musiker beim Ultra South Africa Festival auf. Besonders dramatisch: Es tauchten Videos seines Auftritts von Samstag (11. März) in Johannesburg auf Social Media auf, die zeigen sollen, wie Costa Titch auf der Bühne umfiel. Mit etwas Hilfe konnte er aber wieder auf die Beine kommen. Doch kurz danach soll er erneut zusammengebrochen sein. Das berichtete der Fernsehsender CNN.
Bei Twitter meldeten sich die Festival-Veranstalter zu Wort: „Costa war eine mitreißende Stimme in der südafrikanischen Amapiano-Szene - ein talentierter Rapper, Tänzer, Sänger, Songwriter, Mitarbeiter und Freund des Festivals“, so der Post. Amapiano ist ein Subgenre der elektronischen House-Musik, das Mitte der 2010er Jahre in Südafrika entstand.
Wie CNN berichtet, wurde der Rapper in Nelspruit im Nordosten Südafrikas geboren. Bevor er als Musiker durchstartete, konnte er eine erfolgreiche Tanzkarriere starten. Sein Durchbruch: Der Song „Big Flexa“!
Rapper Akon weint um seinen Kollegen
Zuletzt war er zum Plattenlabel des US-Musikers Akon gewechselt. Bei Instagram teilte der 49-Jährige die Botschaft von Costa Titchs Familie und schrieb dazu: „Schweren Herzens geben wir den Tod unseres Bruders Constantinos Tsobanoglou bekannt, nachdem das traurige, unerwartete Ereignis gestern Abend dazu geführt hat, dass er auf der Bühne zusammengebrochen ist.“ Er sei mehr als nur ein Künstler gewesen – nämlich ein „brillanter Superstar und fleißiger Mann mit einem gütigen Herzen, das ihn bei allen um ihn herum beliebt machte.“
Rapper Akon weint um seinen Kollegen
Weiter schreibt Akon, er habe eine Vision gehabt "von der ich sicher wusste, dass sie die Musikindustrie weltweit übernehmen würde, und war auf dem Weg, genau das zu tun, als Gottes Plan eingriff. Es war ein trauriger Tag, aber was es mir ein bisschen leichter macht, ist, dass ich weiß, dass er bei dem gestorben ist, was er auf dieser Welt am meisten liebte. Gott segne dich Costa!“ (rla)