Wer hat auf der Flensburger Exe Verdächtiges gesehen?

Tote Frau auf der A7: Polizei steht vor einem Rätsel und sucht dringend Zeugen

Mord auf der A7: die Polizei sucht immer noch dringend Zeugen.
Mord auf der A7: die Polizei sucht immer noch dringend Zeugen.
© Sonstige, Foto, sonstige

01. Dezember 2021 - 8:43 Uhr

33-Jähriger stach offenbar mehrfach auf die Frau ein

Noch immer steht die Polizei Flensburg im Fall der toten Frau auf der A7 vor einem großen Rätsel. Deshalb wenden sich jetzt die Staatsanwaltschaft und die Mordkommission mit einem erneuten dringenden Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit: Wer hat am Samstag, den 20.11., zwischen 01:00 und 05:00 morgens Beobachtungen auf der Flensburger Exe und der Katharinenstrasse gemacht, was genau mit der Frau passiert ist? Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll ein Mann am Samstag auf dem Standstreifen angehalten und mehrfach mit einem Messer auf seine 31 Jahre alte Ehefrau eingestochen haben.

Verdächtiger Ehemann in Psychiatrie eingewiesen

Der Verdächtige wurde in eine Psychatrie eingewiesen
Die Fahrbahn musste gesperrt werden.
© Foto

Den aktuellen Ermittlungen zufolge dürfte das syrische Ehepaar gegen 04:00 Uhr mit einem weißen VW Passat Kombi mit dänischem Kennzeichen in die Katharinenstraße gefahren sein und den Wagen dort in Höhe der Hausnummer 15 geparkt haben. Anschließend müssten sich der Tatverdächtige und sein späteres Opfer zu dem silbernen Suzuki mit Berliner Kennzeichen begeben haben. Dieser wurde vermutlich gegen 01:00 Uhr von einer bekannten Person auf dem Großparkplatz Exe in der südöstlichen Ecke abgestellt. Von dort ist das Ehepaar auf die A7 in Richtung Süden gefahren, wo sich das Drama dann abgespielt hat.

Nach der Messerattacke wurde sie offenbar überfahren

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau nach der Messerattacke von einem Fahrzeug erfasst und überrollt wurde – vermutlich einem LKW. Laut Polizei starb die 31-Jährige noch am Unfallort an den Folgen des durch den Zusammenprall erlittenen Polytraumas. Der 33-jährige Mann wurde noch am Tatort widerstandslos festgenommen und in die Psychatrie eingewiesen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des Totschlags.

Die Kriminalpolizei sucht nun dringend Zeugen,

- die das Paar im Zusammenhang mit dem weißen Passat in der Katharinenstraße,

- auf ihrem Weg zum Suzuki,

- auf oder im Bereich der Exe gesehen haben oder

- gesehen haben, wann der silberne Suzuki auf der Exe geparkt wurde.

Hinweisgeber werden gebeten, sich sofort bei der Polizei unter der Telefonnummer 0461 - 4840 zu melden. (kst)