Aus Protest gegen den Krieg

Russischer Skilanglauf-Truck mit ukrainischer Flagge besprüht

02.03.2022, Norwegen, Oslo: Mitglieder der russischen Langlauf-Nationalmannschaft versuchen, eine ukrainische Flagge und den Schriftzug «Ruhm für die Ukraine» von der Seite des Anhängers der russischen Langlauf-Nationalmannschaft am Holmenkollen in d
Ukraine-Flagge auf dem russischen Truck.
rac, dpa, Torstein Boee

Protest gegen den Krieg! Bevor die aus der Weltcup-Saison ausgeschlossenen, russischen und belarussischen Athleteten zurück in die Heimat konnten, mussten sie ihren Lkw-Anhänger reinigen. Dort war eine Ukraine-Flagge aufgesprüht worden.

Russische Langläufer auch auf dem Weg in die Heimat

Mitglieder des russischen Skilanglauf-Teams mussten vor ihrer vorzeitigen Abreise vom Holmenkollen bei Oslo kräftig Hand an ihren Truck anlegen. Aus Protest gegen den Angriff Russlands auf die Ukraine war an der Seite des Lkw-Anhängers eine ukrainische Flagge und der Schriftzug „Glory to Ukraine“ („Ruhm der Ukraine“) gesprüht worden. Die russischen Teammitglieder versuchten am Mittwoch, die Flagge und die Schrift zu entfernen, bevor sie sich auf den Weg in ihre Heimat machten.

Fis: Russische und belarussische Athleten vom Weltcup ausgeschlossen

Aus Solidarität mit der Ukraine hatte der Ski-Weltverband Fis russische und belarussische Athleten von der restlichen Weltcup-Saison ausgeschlossen. „Um die Sicherheit aller Athleten bei Fis-Wettkämpfen zu gewährleisten, beschloss der Fis-Rat einstimmig, dass ab sofort kein russischer oder belarussischer Athlet bis zum Ende der Saison an Fis-Wettkämpfen auf allen Ebenen teilnehmen darf“, hatte der Verband am Dienstag mitgeteilt. Damit folgt die Fis einer entsprechenden Empfehlung des IOC vom Montag. (dpa/lcu)