Taucher verloren sich aus den Augen

Mann (57) stirbt beim Tauchen im Plöner See - Freund versuchte ihn zu retten

ARCHIV - Die Sonne geht  am 02.10.2013 am kleinen Plöner See in Plön (Schleswig-Holstein) unter. Das Umweltministerium, die Wasser- und Bodenverbände sowie die Gemeinden in Schleswig-Holstein unterzeichneten eine Zielvereinbarungen für den besseren Schutz der Gewässer im Land. Foto: Maja Hitij/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Der Tauchunfall geschah in Ascheberg am Plöner See.
dpa, Maja Hitij

Ein gemeinsamer Tauchausflug am Plöner See in Ascheberg endete in einer Tragödie: „Ein 57 Jahre alter Mann ist bei einem Tauchunfall im Plöner See ums Leben gekommen. Er konnte nur noch tot aus neun Metern Tiefe geborgen werden“, bestätigte Eva Rechtien von der Polizeipressestelle Kiel am Dienstag morgen im Gespräch mit RTL.

Plöner See: Taucher wollte seinen Freund mit Restatemluft retten

An der Abbruchkante vom Flachwasser in die tieferen Regionen verloren sich die beiden Taucher den Angaben zufolge aus den Augen. Der überlebende Taucher habe zunächst mit seiner Restatemluft noch vergeblich versucht, seinen Tauchpartner zu finden. „Er startete gegen 15 Uhr am Sonntag mit einem Freund zum Tauchgang, tauchte aber irgendwann nicht mehr auf. Sein Freund und Tauchpartner hat versucht ihn noch zu retten“, so Eva Rechtien. „Ein riesiges Aufgebot an Rettungskräften war unmittelbar nach dem Verschwinden des Mannes im Einsatz“, so Eva Rechtien. Das bestätigte auch die Feuerwehr Ascheberg auf Facebook.

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In neun Metern Tiefe per Sonar aus Plöner See geborgen

Sogar ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Rechtien: „Ein Taucher der Johanniter entdeckte den 57-Jährigen Mann dann mehrere Stunden nach Beginn des Tauchgangs per Sonar an der Abbruchkante in etwa neun Meter Tiefe. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Sein Freund steht unter Schock.“ Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen. Ob möglicherweise ein Herzinfarkt zum Tod führte oder es ein tragischer Unglücksfall sei, werde nun überprüft. (dpa/kst)

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