Auf die Geschenke, fertig, los!

Paketboom zu Weihnachten: Wie Paketzusteller jetzt in die heiße Phase starten

Für Paketzusteller beginnt die heiße Phase
Für Paketzusteller beginnt die heiße Phase
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29. November 2021 - 7:58 Uhr

Noch vier Wochen bis Weihnachten

Die Häuser werden geschmückt, die ersten Plätzchen werden gebacken: Weihnachten steht vor Tür! Fehlen nur noch die Geschenke für die Liebsten. Also wird im Internet eingekauft, bis die Tastatur glüht. Bequem lassen sich viele Menschen die Pakete bis vor die Haustür liefern. Besonders in der Vorweihnachtszeit haben Paketboten daher viel zu tun.

DHL stockt im Weihnachtsgeschäft auf

Nun beginnt auch für unsere Paketboten die wohl anstrengendste Zeit im Jahr: Pakete schleppen ohne Ende. Deshalb startet knapp vier Wochen vor Weihnachten der Marktführer in der Paketbranche, DHL, in die alljährlich heißeste Phase des Transportgeschäfts. "Wir erwarten wieder die gleichen anspruchsvollen Mengen wie im Vorjahr", sagt der Chef der Hamburger Niederlassung der Deutschen Post DHL. "Aufgrund der Corona-Pandemie und des Lockdowns im Frühjahr haben wir bereits während des Jahres unsere Sortierkapazitäten sowie die Fahrzeugflotte aufgestockt und allein in unserer Niederlassung circa 500 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt."

Für das Klima: Vom LKW auf die Schiene

Im Kampf gegen den Klimawandel soll der DHL-Pakettransport in größeren Mengen vom Lkw auf die Bahn verlagert werden. "Von zu Jahresbeginn noch zwei Prozent wurde der Anteil der Pakete, die auf der Schiene transportiert werden, in diesem Jahr bereits auf sechs Prozent gesteigert", heißt es in einer DHL-Mitteilung. "Für das Weihnachtsgeschäft werden bundesweit an den Wochenenden zusätzlich zu den bestehenden Verbindungen weitere 20 Züge verkehren."

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Wieder Rekordmengen an Paketen wie 2020?

Ob nach den Rekordmengen der vorigen Weihnachtssaison auch in diesem Jahr Spitzenwerte erreicht werden, wird in der Paketbranche unterschiedlich beurteilt. DHL hatte sich zuletzt zurückhaltend geäußert. Der Bundesverband Paket & Expresslogistik (Biek), in dem die Konkurrenten des Marktführers organisiert sind, hatte indes nach früheren Angaben ein Plus von drei Prozent für die Monate November und Dezember für möglich gehalten. Die Otto-Tochter Hermes hatte gar einen Zuwachs von neun Prozent für das vierte Quartal prognostiziert. Bei diesen Vergleichen ist aber die veränderte Situation zu berücksichtigen: Ende 2020 waren die stationären Läden - anders als bislang in diesem Herbst - zeitweise geschlossen, was den Boom bei Online-Einkäufen zusätzlich beflügelte.

Bis spätestens 20. Dezember bestellen

Angesichts der hohen Sendungsmengen in der Weihnachtszeit raten die Paketdienstleister Verbrauchern, Pakete möglichst frühzeitig aufzugeben. Damit ein Geschenk innerhalb Deutschlands noch rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liegt, sollte es spätestens am 20. Dezember abgegeben werden - das empfehlen die Deutsche Post und Hermes. (dpa/pdr)