Ninja Warrior Germany: Oliver Edelmann ist für Jan Köppen "der Held der ersten Staffel"

2. August 2016 - 9:52 Uhr

"Ninja Warrior"-Moderator Jan Köppen erklärt Oliver zum "Last Edelmann Standing"

"Von 240 Athleten der Beste in diesem Jahr bei 'Ninja Warrior Germany'. 100.000 Euro bleiben im Safe, der Berg bleibt unbestiegen, aber Oliver Edelmann ist der Held der ersten Staffel", fasst Moderator Jan Köppen das Finale von "Ninja Warrior Germany – Die härteste Show Deutschlands" zusammen. Als einziger der 28 Final-Teilnehmer meistert Oliver den ersten Run, bevor er sich im zweiten Lauf der "doppelten Hängebrücke" geschlagen geben muss. Trotzdem ist Oliver Edelmann der Held der ersten "Ninja Warrior"-Staffel und der "Last Man Standing".

"Ninja Warrior"-Held Oliver Edelmann
Er ist der "Last Man Standing": "Ninja Warrior"-Held Oliver Edelmann.

Der knallharte Parcours im Finale von "Ninja Warrior Germany" treibt die 28 Athleten an ihre Grenzen und darüber hinaus. Eine herausragende Leistung liefert Oliver Edelmann ab. Damit ihm das auch gelingt, ist der vierfache deutsche Meister in Sportakrobatik mit sage und schreibe 17 Leuten angereist. Seine Schwester Janine glaubt auch ganz fest an den Erfolg des "Ninja Warrior"-Athleten: "Er ist ein Multitalent, er kann einfach alles. Der kriegt es schon hin, wenn er am Ende schön die Kraft sich nochmal spart, damit er sich da noch mal hochhangelt."

Im Turbogang startet "Ninja Warrior Germany"-Finalist Oliver dann in den härtesten Final-Parcours und macht bei den ersten Hindernissen schon einiges an Zeit gut. Genau die wurde einem Teil seiner Konkurrenten schließlich zum Verhängnis. "Der gibt Gas, die Zeit ist der Wahnsinn", ist "Ninja Warrior"-Moderator Jan Köppen ganz begeistert von Olivers Leistung. Eine "extreme Technik- und Kraftfrage" ist für seinen Kollegen Frank "Buschi" Buschmann insbesondere das Windspiel. Doch für Finalist Oliver scheint das kein Problem darzustellen: Mit Köpfchen und Taktik meistert er das fünfte Hindernis, das für einige seiner Vorgänger die Endstation bedeutete. Auch die Wand, die Ketten-Schaukel und der Tunnel-Sprung meistert der "Ninja Warrior"-Athlet mit Bravour und hat am Ende noch eine Minute Zeit, um die gefürchtete "unsichtbare Leiter" zu erklimmen.

Oliver kämpft sichtlich mit seiner Muskel- und Griffkraft und treibt Jan Köppen fast in den Wahnsinn. "Werde der Erste", wünscht sich der Moderator. Kurz vor dem Ende der Leiter beginnt dann auch noch der 10-Sekunden-Countdown. Doch Oliver mobilisiert all seine Kraft und schafft es 1,3 Sekunden vor Ablauf der Zeit, den Buzzer zu betätigen und damit den ersten Final-Run zu meistern. "Das ist die Helden-Geschichte des Abends", ist sich Jan Köppen schon zu diesem Zeitpunkt sicher – und der "Ninja Warrior"-Moderator soll Recht behalten. Oliver Edelmann ist der einzige Finalist, der es überhaupt in den zweiten Run schafft. Dort muss sich der Schüler dann allerdings der "doppelten Hängebrücke" geschlagen geben. Die 100.000 Euro bleiben damit "im Safe", wie es Jan Köppen formuliert, und der dritte sowie vierte Final-Parcours unbezwungen. Obwohl er den "Mount Midoriyama" im letzten Final-Run nicht erklimmt, ist Oliver Edelmann der "Last Man Standing" und Held der ersten Staffel von "Ninja Warrior Germany".

Neun "Ninja Warrior"-Athleten schaffen es zum letzten Hindernis

Trotz überragender Leistungen der 28 "Ninja Warrior"-Finalisten, schaffen es insgesamt nur neun Athleten bis zum neunten und letzten Hindernis – der "unsichtbaren Leiter". Und nur der "Last Man Standing" Oliver Edelmann bezwingt diese innerhalb der vorgegebenen Zeit. Seinen besten Konkurrenten Herwig Natmessnig, Max Sprenger, Daniel Schmidt und Simon Knitter werden die vier Minuten knapp zum Verhängnis. Nicht nur die Zeit, auch die Griff- und Muskelkraft verlässt hingegen die "Ninja Warrior"-Teilnehmer Viktor Brüsewitz, Mirko Künstler, Norwin Stuffer und Sladjan Djulabic. Sie schaffen es zwar ebenfalls bis zur "unsichtbaren Leiter", doch schon vor Ablauf der Zeit müssen sie sich leider auf die Matte darunter fallen lassen. Die übrigen 19 "Ninja Warrior Germany"-Finalisten scheitern bereits vor dem letzten Hindernis.