Grünes Licht vom Bundesrat!

Ab Oktober gibt´s den Mindestlohn

Niedriglohn-Job
Sie soll deutlich mehr verdienen: Eine Gebäudereinigerin bei der Arbeit, die in der Regel nur mit dem Mindeslohn bezahlt wird. Foto: Jens Büttner
deutsche presse agentur

Jetzt ist der 12-Euro-Mindestlohn beschlossene Sache! Heißt: Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland erhalten ab 1. Oktober höhere Löhne.

Lese-Tipp: Friseurin freut sich über Lohnplus: Könnte sich aktuell sonst keine eigene Wohnung leisten!

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Mindestlohn nimmt die letzte Hürde

Der Bundesrat ließ am Freitag in Berlin die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ab 1. Oktober auf 12 Euro je Stunde passieren. Mit dem Verzicht der Länderkammer auf eine Anrufung des Vermittlungsausschusses nahm der Anstieg der Lohnuntergrenze die letzte Hürde in der Gesetzgebung.

Derzeit liegt der Mindestlohn bei 9,82 Euro brutto. Zum 1. Juli steigt er turnusmäßig auf 10,45 Euro, zum 1. Oktober dann auf 12 Euro je Stunde. Zugleich steigt die Grenze für Minijobs im Oktober von 450 auf 520 Euro im Monat.

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Arbeitsminister schätzt Zahl auf 6,2 Millionen

Der Bundestag hatte die Gesetzesvorlage von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) eine Woche zuvor beschlossen. Der Gesetzentwurf geht von heute etwa 6,2 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit einem Stundenlohn unter 12 Euro aus.

Später soll für die Festsetzung der Lohnuntergrenze wieder die Mindestlohnkommission aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern zuständig sein. Die nächste Anpassung ist für 1. Januar 2024 vorgesehen. (dpa/mor)

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