Neue Enthüllungen zum Rassismus-Skandal

Prinz Charles soll sich Sorgen wegen Archies Hautfarbe gemacht haben

Queen Elizabeth, Herzogin Meghan, Prinz Charles und Prinz Harry auf dem Balkon des Buckingham Palasts im Jahr 2019
Queen Elizabeth, Herzogin Meghan, Prinz Charles und Prinz Harry auf dem Balkon des Buckingham Palasts im Jahr 2019
© Lorna Roberts/shutterstock.com, SpotOn

29. November 2021 - 14:29 Uhr

Steckt Prinz Charles hinter den rassistischen Aussagen?

Anfang des Jahres schlug das Interview von Prinz Harry (37) und Hezogin Meghan (40) mit US-Talkerin Oprah Winfrey (67) ein wie eine Bombe. Denn die beiden royalen Aussteiger schockten die Welt mit schweren Rassismus-Vorwürfen gegen das britische Königshaus. Im Vorfeld von Archies Geburt habe es bedenkliche Kommentare über die Hautfarbe des Babys gegeben, hieß es. Wer diese Äußerungen getätigt hatte, verriet das Paar nicht. Jetzt kommt raus: Es soll Prinz Charles (73) gewesen sein.

Dunkelhäutiges Baby ein Problem?

Enormer Druck, der Palast als goldener Käfig und Suizidgedanken – im großen Enthüllungs-Interview verrieten Herzogin Meghan und Prinz Harry einige bemerkenswerte Details aus ihrer Zeit im britischen Königshaus. Doch im Kopf geblieben ist vielen Zuschauern vor allem das Thema Rassismus. Denn: Ein dunkelhäutiges Baby soll ein Problem für die Royals gewesen sein, so der Tenor des Paares.

Als sie mit ihrem Sohn Archie (heute 2) schwanger war, habe es Bedenken gegeben, "wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird", verriet Meghan im Gespräch mit Oprah. Weitere Einzelheiten zu dem Vorfall wollten sie und Harry allerdings nicht preisgeben. Er werde nie sagen, wer mit ihnen darüber gesprochen habe, so der Prinz. Meghan erklärte, sie wolle sich nicht genauer äußern, weil "das würde der Person sehr schaden."

Harry war es damals noch wichtig, der Talkshow-Legende in einem privaten Gespräch zu sagen, dass es weder seine Großmutter, die Queen (95), noch sein Großvater Prinz Philip (†99) waren, "die diese Dinge gesagt haben".

„Ich frage mich, wie ihre Kinder aussehen werden?!"

Jetzt behauptet der amerikanische Autor Christopher Andersen (72) in seinem neuen Buch "Brothers And Wives: Inside The Private Lives of William, Kate, Harry and Meghan", dass angeblich Prinz Charles hinter den schlimmen Rassismus-Aussagen über die Hautfarbe von Archie gesteckt haben soll.

Der Schriftsteller berufe sich dabei laut "Page Six" auf eine Quelle innerhalb des Palastes. Am 27. November, an dem die Verlobung von Meghan und Harry offiziell verkündet wurde, soll sich demnach folgendes Gespräch zwischen dem britischen Thronfolger und seiner Frau Camilla (74) abgespielt haben: "Ich frage mich, wie ihre Kinder aussehen werden?!", soll Charles gesagt haben. "Nun, absolut umwerfend, da bin ich mir sicher", habe Camilla daraufhin geantwortet. "Ich meine, wie glaubst du, wird die Hautfarbe ihrer Kinder sein?", soll der Prinz schließlich mit gesenkter Stimme gefragt haben.

"Die von Charles aufgeworfene Frage wurde auf weniger unschuldige Weise in den Hallen des Buckingham Palastes wiedergegeben", schreibt Andersen in seinem Buch. Durch den Flurfunk kamen die Informationen irgendwann auch bei Harry und Meghan an, die absolut geschockt gewesen sein sollen.

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Prinz Charles dementiert die Gerüchte

Laut dem Autoren soll Harry seinen Vater direkt auf seinen angesprochen haben und sei extrem frustriert über dessen Antwort gewesen. Er sei in dieser Angelegenheit "übermäßig sensibel", so Charles. Und auch Harrys Bruder William (39) soll abgewunken haben, die Frage nach dem Hautton sei zwar "taktlos", aber kein Zeichen für Rassismus in der royalen Familie.

Was an den neuen Erkenntnissen dran ist? Unklar. Prinz Charles ließ die Gerüchte bereits von einem Pressesprecher dementieren. "Das ist Fiktion und keinen Kommentar wert." (tma)