2019 M02 13 - 15:11 Uhr

Nie wieder fieses Brennen beim Toilettengang?

Brennen und ständiger Harndrang - das sind die klassischen Symptome einer Blasenentzündung und die kann richtig schmerzhaft sein. Jede dritte Frau bekommt mindestens einmal eine Blasenentzündung. Doch Forscher haben jetzt eine neue Therapie entwickelt: Ein Nasenspray, das dauerhaft helfen soll. Und zwar nicht nur akut, sondern dauerhaft, denn das Spray ist eine Art Impfung, die vorbeugen soll. Auch unsere Reporterin hat mit der lästigen Erkrankung zu kämpfen. Sie hat das vermeintliche Wunderspray mehrere Wochen ausprobiert – im Video verrät Sie, ob die Autovaccine-Therapie wirklich was bringt.

Hausmittelchen oder Antibiotika?

Bei der sogenannten Zystitis handelt es sich um eine Infektion der Harnwege mit Bakterien. In seltenen Fällen sind Viren oder Pilze die Übeltäter. Bakterien gelangen von außen in die Harnröhre und führen dort zu Entzündungen.

Ist unser Immunsystem geschwächt, haben Keime ein leichtes Spiel und Entzündungen, wie eine Blasenentzündung, werden begünstigt.

Ist der Schmerz noch gut aushaltbar, können Hausmittel zur Behandlung ausreichen. Viel trinken, eine Wärmflasche, Cranberries und homöopathische Mittel können helfen, eine beginnende Blasenentzündung in den Griff zu bekommen. Nach drei Tagen sollen Sie aber spätestens zum Arzt gehen. Nach einer Urinprobe verschreibt der dann meist ein Antibiotikum, doch viele Patienten sind immer häufiger immun gegen Antibiotika. Jetzt soll eine neue Therapie helfen.

Ein Nasenspray soll gegen Blasenentzündungen helfen

Die neue Behandlungsmethode ist Teil einer autovaccinen Therapie. Autovaccine sind Heilmittel, die aus körpereigenen Bakterien entwickelt werden. Dr. Thomas Ellwanger arbeitet mit dieser besonderen Therapie und verspricht: "Die Erfolgsquote in der Therapie mit Autovaccinen ist gerade bei der Blasenentzündung bei locker 80 bis 90 Prozent."