Schülerin wusste erst seit 3 Tagen von ihrer Schwangerschaft

Nächtliche Sturzgeburt: 17-jährige Aimee bekommt ihr Baby auf der Toilette

Aimee bekam ihr Kind mitten in der Nacht überraschend auf der Toilette.
Aimee bekam ihr Kind mitten in der Nacht überraschend auf der Toilette.
© action press

24. November 2020 - 8:58 Uhr

Aimee Stevens wusste erst seit 3 Tagen von ihrer Schwangerschaft

Als die Schülerin Aimee Stevens, aus dem englischen Calne, Wiltshire, eines Nachts auf die Toilette geht, spürt sie ein plötzliches, extremes Gefühl der Erleichterung. Die 17-Jährige schaut an sich herunter und erblickt die Beine ihres Babys in der Toilette. Ohne vorher Wehen bemerkt zu haben, ist ihr Sohn nun plötzlich auf der Welt. Und es wird noch unglaublicher: Aimee hat erst drei Tage zuvor erfahren, dass sie überhaupt schwanger ist.

Schwangerschaftsverkündung statt Drei-Monats-Spritze

Drei Tage vor der Sturzgeburt in ihrem Badezimmer hatte Aimee Stevens bei einem Arztbesuch erfahren, dass sie schwanger war. Eigentlich wollte sich die Teenagerin bei dem Termin nur wie gewöhnlich die Drei-Monats-Spritze zur Verhütung verabreichen lassen. Stattdessen erhielt die Schülerin die Nachricht, dass sie ein Kind erwartet. Ein Schock für Aimee, die bis dahin nichts davon geahnt hatte. Durch die Drei-Monats-Spritze war es nicht ungewöhnlich, dass die Teenagerin seit geraumer Zeit keine Periode mehr hatte. Auch sonstige Anzeichen habe sie nicht bemerkt, erinnert sich Aimee gegenüber dem britischen Magazin "Metro". Sie sei erst in der fünften oder sechsten Woche schwanger, habe man ihr damals gesagt. Eine Geburt nur wenige Tage später? Damit hatte die junge Britin sicher nicht gerechnet. Doch genau so sollte es kommen…

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"Ich spürte plötzlich eine solche Erleichterung"

"Ich hatte die schlimmsten Schmerzen aller Zeiten", erinnert sich die heute 18-Jährige an die Schock-Nacht zurück, die ihr ganzes Leben veränderte. "Ich übergab mich in das Waschbecken direkt neben mir und dann spürte ich plötzlich eine solche Erleichterung." Als sie von der Toilette aufstand, erblickte sie zwei kleine Beinchen und einen Po in der Kloschüssel. Sie hob ihr Kind – es war ein kleiner Junge – hoch und ging in ihr Zimmer. Dann rief sie ihre Mutter Becki zur Hilfe. Die 40-Jährige hatte bis zu diesem Zeitpunkt nicht die geringste Ahnung, dass sie Großmutter werden sollte. Sie schnitt die Nabelschnur ihrer Tochter durch, schnürte das Ende mit einem Stück Stoff ab und rief dann den Krankenwagen.

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Ärzte schätzen, dass Aimee in der 38. Schwangerschaftswoche war

Aimee Stevens und ihr Sohn
Ein starkes Team: Aimee Stevens und ihr Sohnemann Ché.
© action press

Im Krankenhaus untersuchten die Ärzte den nur circa 2500 Gramm schweren Jungen und schätzen, dass das Baby etwa in der 38. Schwangerschaftswoche auf die Welt gekommen sein musste. Eine genauere Einschätzung war nicht möglich, denn Aimee hatte ihre Plazenta die Toilette heruntergespült. Die gute Nachricht: Sowohl Mama Aimee als auch Baby Ché Andrew Cain hatten die Sturzgeburt gut überstanden. Nach nur drei Tagen konnten die beiden das Krankenhaus wieder verlassen – und Aimee musste sich mit nur 18 Jahren ganz plötzlich daran gewöhnen, dass sie nun eine Mutter war. "Ich wusste nicht, wie man mit einem Baby umgeht", gibt sie gegenüber "Metro" zu. "Aber ich lernte schnell. Und Ché geht es blendend, er rennt wie verrückt umher und spricht viel." Ihr liebster Teil jedes Tages sei nun, sich etwas auszudenken, was sie und ihr Sohnemann gemeinsam spielen können. "Wir haben eine sehr starke Verbindung", sagt Aimee stolz.

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