Nach Wimpernverlängerung: Megan ist plötzlich blind!

02. November 2018 - 17:31 Uhr

Mit Nagelkleber Wimpern aufgeklebt?

Eigentlich wollte Megan Rixson einen besonders verführerischen Augenaufschlag. Doch nach einer Wimpernverlängerung in einem neuen Salon war die Studentin für ein paar Stunden blind. Die Kosmetikerin hatte anscheinend Nagelkleber benutzt.

Megan war sogar für zwei Stunden blind

"Mädels seid sehr, sehr vorsichtig, wo ihr eure Wimpern machen lasst", appelliert Megan auf Twitter. Im Video ist zu sehen, wie ihre Augen tränen. Sie sind geschwollen, brennen, gehen nicht mehr komplett auf. Sogar ihr Augenlicht hatte die 20-Jährige für zwei Stunden verloren. Nun teilt sie ihre Story, um auf die Gefahren einer unprofessionell gemachten Wimpernverlängerung aufmerksam zu machen.

"Es brannte so sehr, dass meine Augen automatisch zugingen"

Wie sie selbst auf Twitter verrät, ist die Kriminologie-Studentin aus Essex, England in einen Kosmetiksalon gegangen, in dem sie vorher noch nie war. Laut "Buzzfeed News" berichtet Rixson, dass ihre Augen schon während der Behandlung geschmerzt hätten. "Sie [die Kosmetikerin] sagte, ich solle mir keine Sorgen machen, es sei normal. Und dass ich mein Auge aufhalten sollte. Es brannte so sehr, dass meine Augen automatisch immer zugingen.

Nachdem die Behandlung vorbei gewesen sei, so Rixson, habe sie die Augen nicht mehr öffnen können. Sie ging ins Krankenhaus, wo die Ärzte ihre Augen auswuschen und ihr Tropfen gaben. Als Megan und ihr Freund die Kosmetikerin später konfrontierten, stellte sich der "Daily Mail" zufolge heraus, dass statt Wimpernkleber Nagelkleber verwendet wurde.

Übrigens: Ein Wimpernlifting ist eine schonendere Alternative zur Verlängerung. Im Video haben wir die Methode für zu Hause getestet.

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Darauf sollten Sie bei einer Wimpernverlängerung achten

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Bei der Wimpernverlängerung ist größte Sorgfalt vonnöten.
© picture-alliance/ dpa/dpaweb, XAMAX

Bevor Sie sich dazu entschließen, Ihre Wimpern verlängern zu lassen, sollten Sie Bewertungen des Salons lesen. Machen Sie sich vor Ort ein genaues Bild von der Hygiene und lassen Sie sich den Kleber zeigen. Eine qualifizierte Kosmetikerin wird auch immer einen Verträglichkeitstest machen, bevor die Wimpern angeklebt werden. Alternativ können Sie auch komplett auf die Behandlung verzichten und in eine gute Mascara investieren – dann sind Sie vor den Nebenwirkungen wie Juckreiz, allergischen Reaktionen und sogar dem Ausfallen Ihrer natürlichen Wimpern sicher.