Schock-Rocker steht beruflich alleine da

Nach Missbrauchsvorwürfen: Auch Künstleragentur trennt sich von Marilyn Manson

Es sind harte Zeiten für Marilyn Manson: Nach den schweren Missbrauchsvorwürfen trennt sich nun auch seine Künstleragentur von ihm.
Es sind harte Zeiten für Marilyn Manson: Nach den schweren Missbrauchsvorwürfen trennt sich nun auch seine Künstleragentur von ihm.
© imago images/Future Image, Dave Bedrosian via www.imago-images.de, www.imago-images.de

03. Februar 2021 - 11:03 Uhr

Marilyn Manson nun auch ohne Künstleragentur

Die derzeitigen Missbrauchsvorwürfe ziehen immer mehr Konsequenzen für den Schock-Rocker Marilyn Manson (52) nach sich. Nachdem bereits am Montag (01. Februar) bekannt wurde, dass sich seine Plattenfirma "Loma Vista Recordings" mit sofortiger Wirkung von ihm trennt, legt nun offenbar auch seine Künstleragentur "CAA" nach. Das Blatt "Variety" berichtet, dass das Unternehmen die Trennung mittlerweile auch bestätigt habe.

Evan Rachel Wood: „Ich wurde einer Gehirnwäsche unterzogen"

Das Brisante: Die kalifornische "Creative Artists Agency" vertritt auch die Interessen von Schauspielerin Evan Rachel Wood (33) – eben jener Ex-Partnerin, die mit den Missbrauchsvorwürfen an die Öffentlichkeit gegangen ist. Sie und – laut "Vanity Fair" – mindestens vier weitere Frauen werfen dem Musiker schweren physischen und psychischen Terror vor. Der Schock-Rocker habe Evan Rachel Wood, mit der er drei Jahre lang zusammen und sogar verlobt war, "einer Gehirnwäsche unterzogen und sie zur Unterwürfigkeit manipuliert".

Im Video: Evan Rachel Wood erhebt schwere Vorwürfe gegen Marilyn Manson

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Marilyn Manson wehrt sich gegen die Missbrauchsvorwürfe

Marilyn Manson, der mit bürgerlichem Namen Brian Warner heißt, hat mittlerweile auf die schweren Anschuldigungen seiner Ex-Verlobten reagiert und weist sämtliche Vorwürfe zurück.

Es handele sich in seinen Augen um eine "schreckliche Verzerrung der Realität". Weiter behauptet der Musiker: "Meine intimen Beziehungen waren immer völlig einvernehmlich mit gleichgesinnten Partnern. Unabhängig davon, wie - und warum - andere sich jetzt dafür entscheiden, die Vergangenheit falsch darzustellen, ist das die Wahrheit."

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