Siebenjährige Tochter warnte sie noch!Mutter (32) lässt sich Augäpfel tätowieren - und verliert das Augenlicht

Krasse Augen-Tattoos haben es einer jungen Frau aus Nordirland angetan, überhaupt ist sie großer Fan von BodMods, also Körpermodifikationen. Ihren großen Wunsch, sich ihr rechtes Auge blau tätowieren zu lassen, bereut sie jetzt sehr - denn sie ist auf diesem Auge mittlerweile weitestgehend erblindet, wie sie der Agentur Kennedy News & Media berichtet. Bitter: Ihre Tochter hatte sie fast angefleht, auf das Tattoo zu verzichten.
Sie wollte aussehen wie Amber Luke
Jurastudentin Anaya Peterson aus Belfast hat nicht auf die Warnung ihrer siebenjährigen Tochter gehört. Die nämlich hatte Angst, dass ihre Mutter erblinden könnte, wenn sie sich diesen einen großen Wunsch erfüllen würde. Denn die fünffache Mutter wurde von der australischen Tattoo-Influencerin Amber Luke regelrecht angefixt, wollte sich nach deren Vorbild einen Augapfel blau einfärben lassen. Doch Amber Luke hätte ihr schon Warnung genug sein können: Das Model erblindete 2019 drei Wochen lang - wegen der Einfärbung.
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Bei Anaya geht es schief
Leider hatte die 32-jährige Anaya mehr Pech. Denn die Augenveränderung führt bei ihr dazu, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert wird und, vermutlich durch eine Reaktion auf die Augentinte, dauerhaft erblindet. Die BodMod-Fanatikerin ließ sich im Juli 2020 ihren rechten Augapfel blau tätowieren. Und obwohl sie mit Kopfschmerzen und trockenen Augen zu kämpfen hatte, die in ihren Augen „Teil des Heilungsprozesses“ waren, entschied sie sich im Dezember desselben Jahres, ihr linkes Auge auch noch lila färben zu lassen.
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Nach Monaten ohne Komplikationen erlebte Anaya dann den Schock: Im August letzten Jahres wacht sie auf und muss feststellen, dass ihre Augenlider „geschwollen“ sind, als sei ihr „Gesicht mit Luft aufgeblasen“ worden und als hätte sie „fünf Runden mit Mike Tyson“ hinter sich, wie sie der Agentur erzählt. Als die Schwellung immer schlimmer wird, begibt sich Anaya in die Notaufnahme des Krankenhauses. Denn die bisher verschriebenen Antibiotika haben nichts gegen die „schwere Entzündung“ ausrichten können.
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Jetzt hat sie kein 20/20-Sehvermögen mehr
Die Tattoo-Enthusiastin bekommt dort drei Tage lang „Medikamente über einen Tropf“ verabreicht, auch eine Biopsie an dem offensichtlich geschädigten Augapfel wird durchgeführt. Obwohl Anaya das Krankenhaus dann „auf dem Weg der Besserung“ verlassen kann, bereut die Mutter ihre Entscheidung, in die Fußstapfen der Australierin Amber Luke zu treten, sehr. Denn von ihren Augenärzten wird sie darauf hingewiesen, dass sie nun ein sehr hohes Risiko hat, an einem Glaukom zu erkranken, und dass sich ihr Sehvermögen bereits verschlechtert hat. Ihre Sicht ist Glaskörpertrübungen bereits stark eingeschränkt. „Ich habe keine 20/20-Sicht mehr“, klagt Anaya. „Aus der Ferne kann ich Gesichter nicht mehr erkennen.“
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Tochter war nie einverstanden - "Lasst mich einfach erblinden!"
Besonders bitter: Ihre Tochter India ist offensichtlich die Vernünftigere, denn sie war nie mit der ungewöhnlichen Tätowierung einverstanden. Berechtigterweise befürchtete sie, dass ihre Mutter „erblinden“ wird. Die Studentin erzählt: „Meine Tochter sagte mir, dass ich es nicht machen sollte und fragte: ‘Was ist, wenn du blind wirst? Sie war überhaupt nicht damit einverstanden.“ Aber jetzt ist es zu spät, das weiß auch Anaya: „Ich wollte mir zuerst nur ein Augen-Tattoo stechen lassen, weil ich dachte, wenn ich blind werde, habe ich wenigstens noch das andere Auge. Ich hätte es dabei belassen sollen.“
Für ihr Alter sieht sie überhaupt keine rosigen Aussichten: „Ich bekomme diese Augentätowierungen nicht mehr raus. Ich werde immer dieses Problem haben. Deshalb denke ich, dass es mit zunehmendem Alter am besten ist, mich einfach erblinden zu lassen.“ (ija)





























