Ein kleiner Musikfan wächst heran

Ein Baby liebt Musik: Hintergründe zu dieser Tatsache

Kleiner Musikfan: Wenn das Baby Musik liebt, empfiehlt es sich diese in den Alltag zu integrieren. Die Klänge erinnern das Kind an die geborgene Zeit im Bauch der Mutter und können zur Entwicklung beitragen
Kleiner Musikfan: Wenn das Baby Musik liebt, empfiehlt es sich diese in den Alltag zu integrieren. Die Klänge erinnern das Kind an die geborgene Zeit im Bauch der Mutter und können zur Entwicklung beitragen
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16. September 2020 - 12:04 Uhr

Musik erinnert das Baby an die geborgene Zeit im Bauch

Musik hören ist für Babys sehr wichtig. Dies hebt die Laune und sorgt für eine vertraute Atmosphäre. Die Gründe dafür liegen in vorgeburtlichen Erfahrungen des Kleinen. Für viele Monate hat der Herzschlag der Mutter das Leben des Ungeborenen bestimmt. Bis zu 28 Millionen Mal hat es diese Rhythmusfigur gehört und wurde mit den Bewegungen der Mutter dazu geschaukelt. Etwa ab der 17. Schwangerschaftswoche konnte das Ungeborene bereits seine Mutter sprechen oder sogar singen hören. Hört das Kind nach der Geburt Musik, wird es unweigerlich an die Zeit im beschützenden Mutterleib erinnert.

Ihr Baby liebt Musik: Wie wird Musik in den Alltag des Kindes integriert?

Es empfiehlt sich, dass Eltern Musik auf unterschiedlichste Weise in den Alltag integrieren. Mutter oder Vater können beim Kochen und Putzen Musik hören. Zudem können bereits Lieder beim Aufstehen und Wickeln laufen. Hervorragend können sie zudem das Spielen begleiten. Sehr gern singen auch Eltern ihren Kindern etwas vor dem Einschlafen vor.

Um Autoreisen mit dem Baby kurz zu gestalten, können ebenfalls lustige Lieder ertönen. Es gibt damit kaum eine Gelegenheit, die nicht durch Musik bereichert werden kann. Sobald das Kind greifen kann, kann es zu den Musikstücken mit Rassel, Klangholz und Co. selbst Töne erzeugen.

Welche Musik ist ratsam und was löst sie beim Baby aus?

Ihr Baby hört Musik immer gern, wenn sie nicht zu laut und zu schrill ist. Schließlich sollte das Gehör des Kleinen nicht geschädigt werden. Experten raten dazu, dass Eltern ihre Kinder an unterschiedlichste Musikrichtungen heranführen. Von Rap über Folklore bis hin zur Klassik wird der Sprössling alles mit Begeisterung hören. Er wird dabei lachen und sich je nach Alter dazu bewegen. Diese fröhliche Stimmung macht den kleinen Schatz glücklich und stärkt die Verbindung zu Mutter sowie Vater. Jedoch sollten Sie es nicht übertreiben.

Das Kind braucht auch seine Ruhephasen ohne Musik und keine Dauerbeschallung. Spätestens wenn der Nachwuchs quengelt, ist Stille wichtig.

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Wie fördert Musik die Entwicklung des Babys?

Studien haben die Bedeutung von Musik auf die Entwicklung des Babys beleuchtet. Babys, die mit Musik aufwachsen, entwickeln sich schneller. Sie können früher laufen und sprechen. Zudem schult ein Aufwachsen mit Musik das Denken, das Gehör und das Rhythmusempfinden. Diese Effekte können noch verstärkt werden, wenn das Kind nicht nur Musik hört, sondern auch selbst welche produziert. Dies sollte spielerisch geschehen, denn mit Zwang wird das Gegenteil erreicht. Hier gilt: Für besonders kleine Kinder muss das Instrument auch besonders klein und simpel sein, kann aber selbst gebastelt werden.