Adoptierter Straßenhund entwischt

Ausreißer-Hund "Sammy" sorgt für Chaos am Flughafen München

Hund "Sammy"
Ein entlaufener Hund hält gerade den Münchner Flughafen auf Trab.
fjm wst, dpa, -

Ein entlaufener Hund hält gerade den Münchner Flughafen auf Trab. „Sammy“ ist ein sechs Monate alter, adoptierter Straßenhund und entwischte seinem neuen Frauchen am Montag. Schon zweimal mussten Teile der Zentralallee gesperrt werden, weil der Ausreißer über mehrere Straßen lief. Polizei und Tierschützer versuchen bisher vergeblich, den Mischlingshund wieder einzufangen.

Vor Schreck ausgebüxt - Straßensperrungen wegen "Sammy"

„Sammy“ ist ein ausländischer Straßenhund, der am Montag am Münchner Flughafen seiner neuen Besitzerin übergeben wurde, so die Schilderung der Flughafenpolizei. Eine Tierschützerin schildert, was dann passierte: „Leider hat er sich vor dem Terminal 1B erschreckt und ist entlaufen.“ „Sammy“ befreite sich aus seinem Geschirr und machte sich aus dem Staub.

„Im Rahmen seiner abenteuerlichen Flucht lief er über mehrere Straßen des Flughafens, sodass zweimal kurzfristig die Zentralallee teilweise gesperrt werden musste“, schreibt die Polizei in ihrem Bericht. Trotz intensiver und immer noch andauernder Bemühungen von Polizei und Flughafen konnte der Hund bislang nicht eingefangen werden. Er werde weiterhin regelmäßig im Flughafenbereich gesichtet, die Polizei warnt vor Unfällen und Verkehrsgefährdungen.

 Flughafen München
Am Flughafen München ist ein Hund ausgerissen und sorgt für Chaos.
www.imago-images.de, IMAGO/Smith

Polizei und Tierschützer bitten um Mithilfe bei der Suche

Der Mischlingshund „Sammy“ ist etwa sechs Monate alt, hat braunes Fell, ist kniehoch – und offenbar für seine Verfolger einfach zu schnell. Ob der Hund aggressiv oder krank ist, ist nach Angaben der Polizei unklar. Bei Sichtung des Hundes wird gebeten, nicht zu versuchen, "Sammy" einzufangen, sondern umgehend die Polizeiinspektion Flughafen unter der Telefonnummer 089/9790 zu verständigen.

Auch Tierschützer suchen per Aufruf auf Facebook: „Sammy ist sehr scheu und ängstlich gegenüber neuen Menschen, springt aber sehr gut auf Futter an.“ Gleichzeitig appellieren sie aber, dass die Suchmaßnahmen nicht gestört werden. „Wir arbeiten fieberhaft an der Sicherung, die dadurch mehr als erschwert und Sammys Sicherheit gefährdet wird, weil sich Gott und die Welt auf die Suche macht“. (meb)