Er ist sein Vorbild und Ratgeber

David Schumacher: Dafür bewundert er seinen Papa Ralf

10. Juli 2021 - 22:44 Uhr

Er sieht alles – und deshalb gibt’s auch mal Zoff

Der Papa weiß alles besser, der Sohn sieht das anders, hin und wieder fliegen die Fetzen – und am Ende ist der Bund zwischen den beiden Männern doch riesig. Das nennt man wohl ein typisches Vater-Sohn-Verhältnis. Genau so, wie es zwischen Ralf Schumacher und Sohn David besteht. Ob sein Vater für ihn als Formel-3-Piloten sein Vorbild sei, fragen wir den 19-Jährigen im RTL/ntv-Interview: "Auf jeden Fall, ja. Was Papa von außen sieht, das verwundert mich bis heute immer wieder."

Wie David mit den Ratschlägen seines Vaters umgeht, was er über manche Fahrerkollegen denkt und wie groß sein Wunsch ist, eines Tages in der Formel 1 zu starten – oben im Video.

David Schumacher: Daran muss er im Auto noch arbeiten

Obwohl es in Spielberg für ihn zu seinem ersten Sieg in der F3 reichte und er den Moment auf dem Podium voll ausgekostet hat, weiß Schumacher auch, dass es noch viel Verbesserungspotenzial gibt. "Ich habe auf jeden Fall noch Potenzial in der 'One Lap Pace'. Also quasi die eine Runde im Qualifying, die zählen muss, da mache ich noch zu viele Fehler", so David, der seine Schwäche klar analysiert hat – natürlich mit Papa Ralf. "Da muss ich noch dran arbeiten. Das fällt mir auch sehr schwer, denn ich bin ein Fahrer, der gerne zu schnell in die Kurve reinfährt und alles am Ausgang verliert."

Ob seine Fahrerkollegen anders gegen ihn im Zweikampf agieren, weil er den Namen Schumacher trägt? "Das kann ich nicht sagen", so der 19-Jährige. Was er dafür aber sagen kann, das ist, dass es in der F3 nicht so leicht ist: "Dadurch, dass sehr viele aggressive Fahrer und wie ich auch leider sagen muss – tut mir leid – Idioten dabei sind, die gerne mal viel zu viel riskieren, wo es gar nicht funktioniert, das ist schon nicht einfach, ja."

VIDEO: David und Vivien - ihre Liebe ist mehr als die gemeinsame Motorsport-Leidenschaft

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David Schumacher und sein Traum von der Formel 1

Rückhalt bekommt David aber nicht nur von seinem Vater, sondern auch von seiner Freundin Vivien Keszthelyi. Auch sie fährt Rennen, startet aktuell in der Euroformula Open. Der 19-Jährige weiß, wie selten es ist, sich mit einer Frau über die gemeinsame Liebe zu Autos unterhalten zu können: "Das ist schon ein tolles Gefühl, ja."

Wenn er es sich aussuchen könnte, dann geht der Weg über die Formel 2 für Schumacher direkt wie für seinen Cousin Mick weiter in die Königsklasse. Das ist David Schumachers größter Traum: "Ich würde sagen, auf einer Skala von 1 bis 10 wahrscheinlich 100! Der Traum ist immer da und wird immer da sein. Und ich werde alles dafür geben, dass ich es schaffe." Dafür nimmt er sich auch gerne all die Ratschläge von Papa Ralf zu Herzen. (ana)

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