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Motorradfahrer (†24) stirbt bei Fahrprüfung: Familie erhebt schwere Vorwürfe

Fahrschule schuld?

Tod in der Fahrprüfung: Familie erhebt schwere Vorwürfe

Hätte Phillips Tod verhindert werden können?

Er war kurz davor, endlich seinen Motorrad-Führerschein in der Hand halten zu können. Der 24-Jährige Phillip B. ist gerade dabei, seine Prüfung in Sinsheim (Baden-Württemberg) abzulegen, als das Unfassbare passiert: Auf der nassen Gegenfahrbahn verliert ein Mercedes-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidiert mit dem jungen Mann – Phillip stirbt noch an der Unfallstelle. Sein Fahrlehrer und der Prüfer sind direkt hinter ihm, bleiben aber unverletzt – genauso wie der Unfallverursacher. Seine Schwester und Freundin erheben jetzt schwere Vorwürfe gegen die Fahrschule und den Unfallverursacher. Welche das genau sind, erfahren Sie im Video.

„Wir sind wütend!“

In einem emotionalen Interview erklären uns Schwester Elisa und Philipps Freundin Alena, warum sie nicht nur unfassbare Trauer über den Tod von Philipp empfinden, sondern auch noch wütend sind. Sie hoffen, dass sich wenigstens nach diesem tragischen Unglück endlich Dinge ändern und nicht noch ein junger Mensch auf so tragische Weise sterben muss.

Fahrlässigkeit oder Unglück Todesursache?

Ein KFZ-Sachverständiger, der für das RTL-Kamerateam die Unfallstelle begutachtete, ist sich sicher: Wenn die enge Kurve mit der erlaubten Geschwindigkeit befahren wurde, hätte dieser Unfall eigentlich nicht passieren dürfen. Für ihn können mehrere Ursachen dahinter stecken:

„Es könnte sein, dass der Fahrer zu schnell war, es könnte sein, dass er abgefahrene Reifen hatte – es könnte auch sein, dass die Fahrbahn durch den Regen schmierig war.“ Die Fahrschule nimmt der Sachverständige in Schutz – Fahrprüfungen im Regen seien in Ordnung.