15. März 2018 - 16:57 Uhr

Kinder sind so süß - Zumindest in den ersten zwei Jahren. Dann zeigen sich die kleinen Racker nämlich plötzlich von einer ganz anderen Seite. Und ehe man sich versieht befindet man sich als Eltern in der gefürchteten Trotzphase. Aber kein Grund zur Sorge, mit diesen drei Strategien überstehen Sie auch diese Zeit ganz entspannt.

1. Trotzanfälle sind vorhersehbar

Wer seine Kinder genau beobachtet, weiß in welchen Situationen sich Stress in ihnen aufbaut und ist somit auch in der Lage Trotzanfälle vorherzusehen. Oft sind die Auslöser banale Dinge wie Müdigkeit oder Hunger. Aber auch ein voller Familienkalender mit eng kalkuliertem Zeitmanagement kann sich als mieser Stimmungskiller entpuppen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Kinder immer dann trotzig verhalten, wenn ihre gewohnte Alltagsroutine durcheinandergebracht wird. Wer hier die Anzeichen genau liest weiß automatisch, was zu tun ist und wie dem entgegen zu wirken ist. Richten Sie den Tagesablauf zu Hause, soweit es möglich ist, nach ihrem Nachwuchs aus und Sie werden merken, dass sich auf diese Weise eine Menge Stress ersparen lässt.

2. Mut zur Selbstständigkeit

Das nicht Erreichen gesteckter Ziele frustriert und macht wütend. Dieses Gefühl kennen Kinder genauso gut wie Erwachsene. Auch auf fremde Hilfe kann man in dieser Situation nur zu gut verzichten, schließlich drängt der eigene Ehrgeiz einen dazu es selbstständig schaffen zu wollen. Besonders Kinder wollen ihren Eltern beweisen, dass sie vieles schon ganz alleine machen können.

In diesem Fall brauchen Kinder nur ein wenig Hilfe zur Selbsthilfe. Beispielsweise hilft ein kleiner Hock dabei, die weiter oben im Regal stehenden Spielsachen selbst vom Schrank zu heben oder aus der Spielzeuggießkanne muss lediglich die Erde im Kopf beseitigt werden und schon klappt das mit dem selbständigen Gießen wie von alleine. Geben Sie Ihrem Kind das nötige Werkzeug in die Hand und lassen Sie es damit die Welt entdecken.

3. Die richtige Kommunikation ist das A und O

Um eine erfolgreiche Kommunikation zwischen Kindern und Eltern aufzubauen, muss man zunächst verstehen, wie Kinder kommunizieren. Da gibt es tatsächlich einen Unterschied. Wir Erwachsenen verwenden zu unserer Verständigung häufig sehr viele Wörter und neigen dazu uns etwas sehr komplex zu äußern.

Kinder haben auf Grund dessen oft so ihre Schwierigkeiten uns zu verstehen beziehungsweise uns zu folgen. Sie schalten irgendwann ab und schenken den langen Schachtelsätzen von Mama und Papa zunehmend weniger Beachtung. Außerdem kommt eine gesendete Botschaft nur dann bei ihnen an, wenn Gestik, Mimik und Tonfall auch wirklich zu den gesagten Worten passen. Mit einem kurzen und klaren Nein, kommt man daher oftmals viel weiter als mit einer ausführlichen Erklärung.

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