8. Mai 2019 - 20:22 Uhr

Tattoos machen Dehnungsstreifen unsichtbar

Ob alt oder jung, schlank oder mollig - fast jede Frau hat Dehnungsstreifen an Bauch, Po oder Beinen. Sie sind mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt, aber in jedem Fall etwas ganz Natürliches. Viele leiden dennoch sehr unter den feinen Rissen. Auch weil man die Streifen, im Gegensatz zur Cellulite, nicht wegcremen oder -sporteln kann. Ein Tätowierer aus Brasilien hat aber nun eine Möglichkeit gefunden, sie unsichtbar zu machen.

Wie genau die Behandlung funktioniert und wie die Berliner Dermatologin Dr. Yael Adler sie einschätzt, das sehen Sie im Video.

Woher kommen Dehnungsstreifen?

Dehnungsstreifen, auch als Schwangerschafts- oder Wachstumsstreifen bekannt, entstehen, wenn das Unterhautgewebe reißt. Das ist der Fall, wenn man im Teenager-Alter schnell wächst oder der Bauch sich in anderen Umständen, zum Beispiel durch eine Schwangerschaft, rasant ausdehnt. Die Ursache ist in der Regel ein schwaches Bindegewebe. Verändert sich der Körper extrem schnell, wird die Haut zu schnell gedehnt, kleine Geweberisse entstehen.

Sommerbräune hebt den Effekt auf

Menschen, die schon alles versucht haben, können jetzt aufatmen. Dank einer bestimmten Technik können Dehnungsstreifen wegtätowiert werden. Ursprünglich kommt der Trend aus Brasilien, ein Spezialist auf dem Gebiet ist Rodolpho Tatuador aus Sao Paulo. Mit strategisch aufgetragener Tinte in der jeweiligen Hautfarbe sorgt der Tattoo-Experte für eine optische Täuschung und die Dehnungsstreifen sind nicht mehr zu sehen. Nachteil allerdings: Sobald man sich im Sommer sonnt, bräunen die tätowierten Streifen nicht mit.

Medizinische Tattoos auch in Europa möglich

Mittlerweile werden auch in Europa lästige Dehnungsstreifen wegtätowiert. In London hat sich Pigmentationsprofi Nicole Zysk darauf spezialisiert. Zu ihr geht auch Jennifer, die sich ihre Schwangerschaftstreifen am Bauch wegtätowieren lassen möchte. Wie die Behandlung bei ihr abläuft, sehen Sie im Video.