So geht der "McPlant" in pflanzlichMcDonald's streicht veganen Burger: Ist er wirklich so kompliziert?

Die Fast-Food-Kette McDonald’s sorgt gerade im Netz für Spott und Häme – vor allem unter Veganern: Der Konzern streicht den veganen „Fresh Vegan TS“ aus dem Sortiment. Er war der einzige Hamburger, bei dem Veganer beherzt zugreifen konnten, da keinerlei tierische Produkte enthalten waren.
Ersetzt wird der vegane Burger nun durch den „McPlant“ – das klingt ziemlich vegan, ist aber eine echte Enttäuschung: Denn zu der veganen Bulette gesellt sich auf dem McPlant Mayonnaise und Käse mit Ei!
Ist ein veganer Burger wirklich so schwer herzustellen, dass McDonald’s ihn abschafft? Wir zeigen Ihnen, wie Sie zuhause ganz einfach eine vegane Alternative zum fleischhaltigen Burger zaubern – mit nur ein paar wenigen Zutaten.
Da hilft nur selber machen
Abgesehen davon, dass der Fast-Food-Riese den veganen Burger „Fresh Vegan TS“ von der Speisekarte streicht, haben es Vegetarier und Veganer hier auch sonst nicht leicht: Gerüchten zufolge werde das vegane Patty auf dem gleichen Grill gegrillt wie die Varianten aus Fleisch. Gleiches gelte für die neu beworbenen veganen McNuggets. Es kann also zu Kontaminationen kommen – für Vegetarier und Veganer ist das ein absolutes No-Go.
Hilft also nur: Leckere Burger Selbermachen und zwar ganz für sich in der Pfanne – etwa mit dem vegangen Patty von Beyond Meat.
Funfact: McDonalds setzt sogar selbst auf die „Beyond Meat“-Fleischalternative auf Basis von Erbsenprotein für die „vegetarischen“ Burger. Die Pattys können Sie online für 5,99 Euro einfach bestellen.
Mehr zum Thema: Shitstorm für McDonalds: Neue pflanzenbasierte Burger nicht vegetarisch
Vegane Burger ganz leicht zuhause zubereiten: Das brauchen Sie!
Der Gang zu McDonald’s bleibt Veganern und Vegetariern damit also erspart. Statt eines „Fresh Vegan TS“ steht jetzt ein selbst gemachter veganer Burger auf dem Wochenmenü. Die gute Nachricht: Selbst gemachte Burger auf pflanzlicher Basis sind deutlich leichter, als Sie womöglich denken.
Das brauchen Sie dafür:
Veganer Burger-Patty: Seit Jahren überzeugen vegane Fleischalternativen nun schon mit realistischem Fleischgeschmack. Wichtig für einen veganen Burger ist ein leckeres Patty. Zur Auswahl stehen fertig geformte Pattys oder solche, die Sie aus veganem Hack formen. Besonders trendig ist das Anrühren eigener Burger-Patties mit Pulver wie dem von Greenforce. Die Pattys bestehen aus Erbsenprotein, sind glutenfrei und verzichten auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe.
Vegane Käsealternative: Veganer Käse ist die bislang größte Herausforderung für viele Hersteller. Geschmacklich kommen die Alternativen zwar an das Original heran, aber an der Textur hapert es noch. Auf einem Burger fällt das aber nicht so sehr auf – der vegane Emmentaler von Violife etwa ist eine gute Wahl.
Vegane Mayo: Vegane Mayonnaise-Alternativen gibt es bereits sehr viele auf dem Markt. Die vegane Mayo von KoRo ist auf Rapsöl-Basis und passt nicht nur als Sauce zum Burger, sondern auch zu Pommes Frites oder zu Sandwiches.
Ketchup: Die Tomatensauce gehört auf jeden Burger – ist aber in der Regel immer vegan, da die Mischung aus Tomatenmark, Zucker und Wasser selten mit tierischen Zusatzstoffen gemischt wird.
Gemüse und Salat: Je nach Bedarf gehören auf den Burger noch Eisbergsalat, Tomate, eingelegte Gurken und Zwiebeln. Hier kann jeder so kreativ sein, wie er oder sie mag.
Burger Buns: Nicht jedes Burgerbrötchen ist vegan. Häufig wird bei der Rezeptur auf Speisefettsäuren tierischen Ursprungs zurückgegriffen. Die Burgerbrötchen von Edekas „Gut und günstig“-Marke sind aber zum Beispiel vegan.
Wer noch nicht weiß, wie seine nächste vegane Burger-Kreation aussehen soll, kann sich im Buch „Burger vegan“ von Annina Schäflein inspirieren lassen. Zwar können Sie auch versuchen, den McDonald’s Burger nach zu basteln, aber es gibt etliche Optionen, seinen selbstgemachten Burger mit einfachen Zutaten zu pimpen. Tolle Alternativen sind vegane Pulled-Pork-Burger, Chickenburger und mehr. In dem Buch gibt es eine Vielzahl spannender Rezepturen für Veganer oder all diejenigen, die hier und da einen fleischlosen Tag einlegen wollen.
McDonald's veganer Burger ist nicht mehr pflanzlich: Das können Sie besser!
Was McDonald’s nicht kann, können Sie zuhause ganz einfach: Die Fast-Food-Kette hat sich mit ihrer Entscheidung gegen den veganen Burger positioniert, keine Option mehr für Veganer zu sein. Das ist aber auch in Ordnung so: Jetzt können diese zuhause ihrer Kreativität freien Lauf lassen und leckere vegane Burger im Fast-Food-Stil kreieren.
Und ganz ehrlich: Vegane Burger sind wirklich einfach gemacht – leckere Alternativen zu tierischen Produkten gibt es überall im Supermarkt oder online. Was McDonald’s nicht kann, können wir schon lange!
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