Tierschützer prangern es schon lange an

"Wie krank muss man sein!?": Martin Rütter rastet wegen "sexy" Viehtransport-Werbung aus

Auf dem Weg zum Arzt sah Hunde-Profi Martin Rütter eine Werbung, die ihn aus der Fassung brachte.
Auf dem Weg zum Arzt sah Hunde-Profi Martin Rütter eine Werbung, die ihn aus der Fassung brachte.
© imago images/Stefan Schmidbauer, @STEFAN SCHMIDBAUER via www.imago-images.de, www.imago-images.de

16. September 2021 - 11:49 Uhr

Der Hunde-Profi ist auch Tierschützer

Martin Rütter ist nicht nur der Hunde-Experte Nr. 1 in Deutschland - nein, der Vegetarier ist auch ein ausgesprochener Tier-Freund. Und er weiß: Tiertransporte, nicht nur über lange Strecken, bedeuten zwangsläufig Stress und Leid für die Tiere. Kein Wunder, dass er sich jetzt bei Facebook mit sehr deutlichen Worten über eine ganz bestimmte Werbung aufregt.

Auf dem Weg zum Arzt sieht er die Werbung

Wenn Tiere in LKWs transportiert werden müssen, fühlen sie sich alles andere als wohl. Verletzungen, Schmerz, Dehydrierung, Platzmangel, Erschöpfung und Tod: Schon lange ist das Thema bei Tierschutzorganisationen ganz weit oben auf der Agenda. Als Hunde-Profi Martin Rütter am 9.9. auf dem Weg zum Arzt ist, sieht er die Werbung eines Viehtransport-Unternehmens und rastet auf Facebook deswegen aus.

"Einfach nur beschämend"

Die Werbung zeigt ein weibliches Schwein-Mensch-Wesen mit langen Haaren, in BH und Strapsen, daneben der Schriftzug: "Lebende Tiere - Transport mit Leidenschaft". Rütter ist außer sich! Er schreibt: "WIE KRANK MUSS MAN SEIN eine solche Werbung auf sein Auto zu klatschen??? Wie wenig Respekt kann man vor Lebewesen haben eine solche Zeichnung und den Slogan 'Transport mit Leidenschaft' zu wählen??? Einfach nur beschämend..."

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Die meisten Facebook-Nutzer pflichten ihm bei

Das Posting hat bereits mehr als 6000 Kommentare und der überwiegende Teil der Facebook-Nutzer pflichtet dem Hunde-Profi voll und ganz zu: "Irgendwann ist unsere Gesellschaft irgendwo falsch abgebogen und hat jegliche Empathie und Respekt für das Leben hinter sich gelassen", schreibt Margarete Langen. Und Cornelia Bitsch meint: "Was Tiere betrifft, da hat die Regierung total versagt, denn für Tiere wird nichts getan. Und das Veterinäramt kannst in die Tonne kloppen." (ija)

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