Leiche der 55-Jährigen gefunden

Mallorca: Deutsche geht trotz Warnstufe im Meer schwimmen und ertrinkt

Danger
Spanischer Wetterdienst meldete wegen des starken Wellengangs Warnstufe Orange.
fdt, dpa, Clara Margais

Eine deutsche Schwimmerin ist am Dienstag (17. Januar) vor der Südwestküste von Mallorca zu Tode gekommen. Man geht davon aus, dass sie ertrunken ist. Fast täglich ging die 55-Jährige auch im Winter im Meer schwimmen – doch an diesem Tag kam sie nicht zurück.

Augenzeugen meldeten die 55-Jährige als vermisst

Die Deutsche war am Dienstagnachmittag (17. Januar) vermisst worden, nachdem sie vom Schwimmen an der Küste von Portals im Südwesten von Mallorca nicht zurückkam. Das meldeten Augenzeugen der Notrufzentrale, berichtet die „Mallorca Zeitung“. Die Schwimmerin käme aus dem Ortsteil Bendinat und ginge auch im Winter fast jeden Tag ins Meer. Nach der Vermisstenmeldung starteten die Polizei und Seenotrettung eine große Suchaktion – mit Erfolg.

Der Wetterdienst gab Warnstufe Orange aus

Am Dienstag (17. Januar) herrschte auf Mallorca stürmisches Wetter, der Wind ließ zahlreiche Bäume umstürzen, wie die „Mallorca Zeitung“ weiter berichtet. Unter anderem wegen des hohen Wellengangs hatte der spanische Wetterdienst Aemet Warnstufe Orange ausgegeben.

Laut eines Polizeisprechers fanden die Einsatzkräfte die Kleidung der Schwimmerin auf einem Küstenfelsen. Laut „Crónica Balear“ wurde die Suchaktion am Dienstagabend vorerst unterbrochen, an Land jedoch fortgesetzt.

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Am Mittwochmorgen dann die schreckliche Entdeckung

Die Einsatzkräfte entdeckten am Mittwochmorgen (18. Januar) einen leblosen Körper im Wasser treiben. Gefunden im Gebiet von Caló des Guix – in der Nähe der Stelle, an der die Frau verschwunden war. Taucher bargen die Leiche. Die Polizei bestätigte die Befürchtungen: Es handelt sich dabei um die vermisste Schwimmerin. Aus welchem Bundesland die Frau kam, und ob sie auf Mallorca dauerhaft lebte, ist nicht bekannt.