Lets Dance 2016: Der Druck bei den Promis wächst so kurz vor dem Finale

13. Mai 2016 - 14:19 Uhr

"Let's Dance"-Kandidat Eric Stehfest: "Es ist ein innerlicher Kampf"

So langsam wird es ernst: Das Finale von "Let's Dance" rückt in greifbare Nähe, denn nur noch sechs Kandidaten sind im Rennen um den Sieg. Und das geht natürlich nicht spurlos an den Promis vorbei: Bei den Proben zur neunten Show von "Let's Dance", die unter dem Motto "One Hit Wonder" steht, zeigt sich so langsam die Nervosität bei den Kandidaten. Und ein Promi macht sich jetzt besonders viel Druck. Eric Stehfest gesteht: "Es ist ein innerlicher Kampf."

Das Finale von "Let's Dance" rückt in greifbare Nähe und die sechs verbleibenden Promis werden immer nervöser – auch Favorit Eric Stehfest.
So kurz vor dem Finale von "Let's Dance" bekommt es auch Eric Stehfest mit der Angst zu tun.

Er galt schon früh als Favorit: Mit seinem Contemporary zu "Flugzeuge im Bauch" von Herbert Grönemeyer in der dritten Tanzshow von "Let's Dance" ergatterte er sich 30 Jurypunkte. Doch jetzt, kurz vor der neunten Liveshow wird Eric Stehfest so langsam nervös. "Ich finde, wir kommen so langsam an einen Punkt, wo es wirklich um Leistung gehen sollte. Ich möchte hier an meine Grenzen stoßen. Es wird Zeit, alles aus mir rauszuholen", erzählt der Schauspieler. "Diese Woche hier ist wirklich anstrengend. Der Druck wächst, die Anspannung wächst." Denn auch im großen "One Hit Wonder"-Special will er wieder alles von sich zeigen, stößt dabei jedoch nun an seine Grenzen: "Es ist ein innerlicher Kampf gegen den Floh im Ohr: 'Du vertanzt dich, das wird diese Woche schwierig'."

Eric Stehfest und Oana Nechiti präsentieren einen Quickstep zu "Two Princes" von Spin Doctors. Doch neben den Einzeltänzen müssen sich die Promis in dieser Woche auch noch einem Tanzduell stellen – eine doppelte Belastung für die "Let's Dance"-Kandidaten, die sich auch bei Julius Brink bemerkbar macht. Er wird mit Profitänzerin Ekaterina Leonova einen Jive zu "Mambo No. 5" von Lou Bega tanzen – und kommt dabei ganz schön ins Schwitzen. Doch Julius gibt nicht auf: "Ich tanze weiter, aber es sieht scheiße aus".

Erich Klann hat große Erwartungen an Victoria Swarovski

Sarah Lombardi konzentriert sich hingegen ganz auf ihren Wiener Walzer, den sie mit Tanzpartner Robert Beitsch zu "Stop" von Sam Brown zum Besten gibt. Es ist kein leichter Tanz, denn die vielen Drehungen fordern einem Tänzer alles ab. "Mein Kopf muss sich daran gewöhnen", weiß Sarah, die wie wild zuhause übt - ganz zum Leidwesen ihres Ehemannes, Pietro Lombardi, der belustigt feststellt: "Meine Frau ist wieder am Durchrehen".

Ähnlich wie Eric geht es auch "Let's Dance"-Kandidatin Jana Pallaske, die so langsam an ihre Belastungsgrenze stößt. Sie weiß aber ganz genau, wofür sie sich diesen Strapazen aussetzt. "Was mir wirklich viel Kraft gibt, sind diese ermutigenden Zuschriften von Menschen, die so tolle Sachen sagen. Dafür ist das alles wert", erklärt die Schauspielerin unter Tränen.

Große Erwartungen liegen auch auf Victoria Swarovski, denn sie wird in der neunten Liveshow von "Let's Dance" einen Contemporary zu "Show Me Heaven" von Maria McKee zeigen. "Victoria muss viel von sich geben", weiß auch Profitänzer Erich Klann, der von der Sängerin viel Hingabe fordert.

Mit etwas ganz anderem hat Ulli Potofski zu kämpfen: Für sein Weiterkommen bei "Let's Dance" wird er im Netz stark angefeindet. "Das geht zu weit", urteilt der Sportmoderator. Doch er will sich davon nicht negativ beeinflussen lassen: "Ich bin an dieser Situation nicht schuld".

Ob es Ulli auch in die zehnte Runde schafft und sich dem Finale damit ein Stückchen näher tanzt – das gibt es bei "Let's Dance" am 13. Mai um 20:15 Uhr bei RTL zu sehen.