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Leiche bei Zwangsräumung von Möbelpackern mitgenommen und eingelagert: Sie hielten die Leiche für eine Puppe

Bei Zwangsräumung

Sie dachten, es sei eine Puppe: Möbelpacker nehmen Leiche mit und lagern sie ein

Arbeiter mit Warnweste trägt Kartons durch Gang zum Lager einer Fabrik || Modellfreigabe vorhanden
Speditionsarbeiter imEinsatz (Symbolfoto)
picture alliance / Zoonar, Robert Kneschke

Unschöner Vorfall in Darmstadt: Möbelpacker haben versehentlich eine Leiche abtransportiert und eingelagert, weil sie den Körper für eine Schaufensterpuppe hielten. Das wurde zwei Monate lang nicht bemerkt, bis ein unangenehmer Geruch sie darauf bringt, dass etwas nicht stimmt. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Vermeintliche Puppe beginnt nach zwei Monaten zu stinken

Demnach habe ein Gerichtsvollzieher Anfang Februar ein Apartment in der hessischen Stadt räumen lassen. Grund: der Mieter sei verschuldet und zahlungsunfähig gewesen. Als niemand die Tür öffnete, habe der Gerichtsvollzieher sie aufbrechen lassen, weil er glaubte, der säumige Mieter sei abgehauen.

Die Möbelpacker sollten sämtliche Gegenstände aus dem Einzimmer-Apartment mitnehmen. Die gingen an die Arbeit und protokollierten, was sie einpackten. Sofa, Tisch und Stühle, Fernseher und eine menschliche Gestalt, so die Zeitung weiter. „Eine Puppe, wie man sie von Erste-Hilfe-Kursen kennt“, zitiert dass Blatt aus einer Polizeimeldung.

Die Gegenstände seien in den Räumen der Spedition eingelagert worden. Als die Mitarbeiter den Gestank bemerkten, hätte sie die Polizei gerufen. Die habe schnell bemerkt, dass die vermeintliche Puppe eine Leiche war. Nun werde ermittelt, was zum Tod des Mannes geführt hat. (uvo)